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Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches

Monograph

Identifikator:
829207953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-40957
Document type:
Monograph
Author:
Aufseß, Otto von und zu http://d-nb.info/gnd/124693784
Title:
Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches
Edition:
3. Bearb.
Place of publication:
München
Publisher:
Hirth
Year of publication:
1886
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 280 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

3. Kap. Der Zins. 
317 
ksteht denn weder für die Geschäftsleute noch für die Uebrigen eine für alle 
Kreditnehmer gleiche Höhe des Zinses. Nichtsdestoweniger kann man, ohne 
as (Sebiet unerweislicher Conjecturen zu betreten, behaupten, daß die Höhe 
e § von gewissen Arten von Vermögensobjecten eingebrachten Zinses inner- 
aalb der einzelnen Gebiete die gleiche ist, so daß man also sagen kann: ein 
ļ e e§ Object der betreffenden Art trägt denselben Zins, welchen alle andern 
^selben Kategorie angehörigen Objecte abwerfen. 
Insbesondere ist dies bezüglich der an der Börse gehandelten Schuld- 
Kunden, der Staatspapiere, der Obligationen der Eisenbahn- und Bergwerks- 
ģşiellschosteņ u. s. w. der Fall. Wie allbekannt, besteht in jedem commer- 
f en Mittelpunkt zu jeder Zeit ein für alle dort gehandelten derartigen 
sirb^thpapiere ^ betreffenden Landes gleicher Zinsfuß. Ihr Preis richtet 
diel Man verlangt, daß das gekaufte Papier dem Käufer so 
tve i!* 1 einbringe, wie die dafür hingegebene Summe bei ihrer Ver 
derb Ankauf derartiger Werthe nach den im Lande herrschenden 
ş rhaltniffen zu tragen pflegt. Nur bringt man, wenn bezüglich der Zahlungs- 
des laut des Inhaltes der betreffenden Schuldurkunde zur Aufbringung 
^'uses Verpflichteten ein ernstliches Risico besteht, diese Umstände beim 
Ans m Anrechnung. Wenn daher die auf 300 Mark lautenden, 4 % 
¡i n ^ cn tragenden Obligationen einer prosperirenden Eisenbahngesellschaft zu 
^ ^it, wo der Zinsfuß im allgemeinen gesunken ist und nur noch 3Va °/o 
zum Verkaufe gelangen, so werden sie um 343 Mark gekauft werden 
gap ^înnach nur mehr 3V 2 % abwerfen. Handelt es sich aber um Obli- 
^o'°ven eines unsichern Eisenbahnunternehmens, welche gleichfalls 4 °/ 0 vom 
einbringen, so werden dieselben, wenn das Stück auf 300 Mark 
5o, llm 240 Mark erhältlich sein und also dem Käufer einen Zins von 
'° abwerfen. 
Seit Reffen können einzelne Papiere aus besondern Gründen eine Art von 
sch^?^ttswerth besitzen. So verhält es sich z. B. mit den Schuldver- 
g e j f A. lln fl cn der englischen Staatsschuld, in welchen die Pupillengelder kraft 
şişchen^oŗ Vorschrift angelegt werden müssen, und mit den Titres der franzö- 
tt aiļ , 1 ^taatsrente, in welchen die riesigen den Sparkassen des Landes anver- 
tzv .on mummen zu placiren sind. Jnfolgedeffen ist der Zinsfuß der englischen 
resp o * "nd der französischen Staatsrente niedriger als der an der Londoner 
° an der Pariser Börse für derartige Werthpapiere im allgemeinen übliche. 
^ ^ bezüglich des Discontos, von dem im 9. Kapitel des II. Buches 
ntQt olt worden ist, herrscht das gleiche Verhältniß. Auf den verschiedenen 
Handelsplätzen besteht eine von dem Zinsfüße der an der Börse 
aber Werthpapiere allerdings ganz unabhängige, für alle sichern Wechsel 
ģ""z gleiche Höhe des Discontos. Auch andere Darlehensarten haben
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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