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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

Full text: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
829207953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-40957
Document type:
Monograph
Author:
Aufseß, Otto von und zu http://d-nb.info/gnd/124693784
Title:
Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches
Edition:
3. Bearb.
Place of publication:
München
Publisher:
Hirth
Year of publication:
1886
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 280 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

538 
Nachteile der 
Arbeits- 
teilung. 
gezogen, führt dasselbe auf ein kleines Rad, auf welchem es von selbst 
auf einer Schiene langsam weiter fährt, einen zweiten Mann passiert, 
der nichts thut als dem vorbeifahrenden Schweine mit einem Stich am 
Halse die Schlagader zu öffnen. Während das Tier auf der Schiene 
weiter fährt, verliert es das Blut, welches in einer Rinne aufgefangen 
wird. Am Ende der Schiene fällt es von selbst in einen großen Kessel 
mit heißem Wasser, wird darin umgewälzt und in einen Cylinder ge- 
schoben, in dem eine Maschine die Borsten abschabt. Sobald es aus 
dem Cylinder unten -herausfällt, werden die Reste der Borsten von ein 
paar Arbeitern ergänzend beseitigt und das Tier wieder mittelst Ketten 
auf eine neue Schiene hinaufgezogen, auf der es weiter in den Arbeits- 
raum rollt, um zerteilt zu werden. Der erste der in einer Reihe 
stehenden Arbeiter schlitzt den Leib auf, der zweite nimmt einen Teil 
der Eingeweide heraus, der dritte und vierte die übrigen, um sie in 
bestimmte Fässer zu verteilen; die Folgenden zerlegen das "Lier in 
wenig Minuten in verschiedene Teile, die daon als Schinken, Speck- 
seiten etc. zur weiteren Behandlung in die einzelnen Abteilungen des 
großen Etablissements gelangen. In kaum anderthalb Stunden ist der 
Schlachtprozeß beendigt und es können hunderte von Tieren pro 
Arbeiter auf diese Weise an. einem Tage mit Hinzuziehung der 
Maschinen geschlachtet werden, obgleich die Hauptleistung der mensch- 
lichen Hand vorbehalten bleibt, die aber durch die Organisation zu so 
ungleich höherer Leistung gebracht werden konnte. In einer Stunde 
können dort 800 Schweine und 300 Ochsen geschlachtet werden. 
Nach allem wird durch die Arbeitsteilung eine gewaltige Er- 
höhung der Leistungsfähigkeit des Einzelnen wie die größte Ausnutzung 
der vorhandenen Kräfte in der Volkswirtschaft erzielt. Sie bildet 
ainen Teil und einen Hauptfaktor der kolossalen volkswirtschaftlichen 
Entwickelung der neueren Zeit, ist aber in solcher Weise nur durch 
Zuhilfenahme von Maschinen möglich. 
Diesen unzweifelhaften Vorteilen stehen nun aber erhebliche 
Nachteile gegenüber, die eine lange Zeit unterschätzt und ignoriert 
wurden. Meinte die Adam Smithsche Schule, daß nach einem 
allgemeinen wirtschaftlichen Naturgesetze durch Ausdehnung der 
Arbeitsteilung die wirtschaftlichen Leistungen immer mehr gesteigert 
würden, so hat die Erfahrung bewiesen, daß durchaus eine Grenze 
vorliegt, wo eine Weiterführung der Arbeitsteilung nicht nur keinen 
erhöhten Nutzen, sondern im Gegenteil eine Verringerung der Leistungen 
and sonstige Nachteile in sich schließt, und ferner, daß unter ver- 
schiedenen Verhältnissen die Wirkung einer weitgehenden Arbeits- 
;eilung eine außerordentlich verschiedene ist. Bei der fortgesetzten 
Ausführung einer einseitigen Arbeit erlahmt schließlich auch die höchst 
ausgebildete Muskelkraft, und die Leistungsfähigkeit wird gehoben, 
wenn zur Abwechslung eine andere Thätigkeit übernommen wird, die 
andere Muskeln anspannt und den zuerst angestrengten Ruhe ver- 
achafft. Der Nagelschmied kann nicht den ganzen Tag in der gleichen 
Weise hämmern, er muß mit einem Gehilfen abwechseln, dazwischen 
den Blasebalg in Bewegung setzen, das Feuer unterhalten und schüren. 
Das einseitige Bedienen der Maschinen, das gleichmäßige Befeilen be- 
stimmter Eisenstücke ermüdet nicht nur, sondern stumpft in hohem 
Maße ab, so daß für den Kulturmenschen eine Abkürzung der Arbeits- 
zeit notwendig wird, sowie eine ergänzende körperliche Thätigkeit und 
geistige Anregung. Daher ist es für den Fahrikarbeiter wünschene.
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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