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Die österreichisch-rumänische Zollfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die österreichisch-rumänische Zollfrage

Monograph

Identifikator:
829213031
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33862
Document type:
Monograph
Author:
Adler, Heinrich
Title:
Die österreichisch-rumänische Zollfrage
Place of publication:
Wien
Publisher:
Frick
Year of publication:
1886
Scope:
1 Online-Ressource (45 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die österreichisch-rumänische Zollfrage
  • Title page

Full text

8 
in Form eines Passircertificates ausgestellt hatte, erst dann 
konnten wir unsere Importe in Verkehr bringen. Man unter 
warf dieselben also nicht blos der allgemeinen marktpolizei 
lichen Aufsicht im Innern des Landes, sondern man erfreute 
die Waarenbesitzer noch mit einer Specialcontrole, die bei 
ihrem dilatorischen Charakter sehr oft das Verderben der 
Waaren, also ihr Unbrauchbarwerden bewirkte; damit war 
dann aber auch die Absicht Rumäniens verwirklicht. 
Gewiss, das ist die leichteste, einfachste Art, Protectio 
nismus gegenüber der heimischen Production zu üben, wenn 
die bestehenden Vertragsbestimmungen nur theilweise befolgt 
und den Importen des fremden Staates vertragswidrige höhere 
Lasten auferlegt werden! Fides Romana — lides Púnica! 
So ist es der Österreichischen Gemüthlichkeit und der 
leidigen Verquickung politischer Rücksichten mit denen der 
Volkswirtschaft zuzuschreiben, dass Oesterreich-Ungarn nie 
die gebührende Actionsfreiheit und Energie hatte, um die 
rumänischen Uebergriffe zurückzuweisen. 
Mit Absicht verweilten wir länger bei der Betrachtung 
des bisherigen Vorgehens Rumäniens uns gegenüber. Denn 
es ist von Werth, den Charakter der Zollgebahrung des 
Staates zu kennen, mit dem wir einen neuen Zollvertrag 
einzugehen willens sind. 
Rumänien war eben trotz der unsererseits gewährten 
grossen Vortheile noch immer unzufrieden mit diesem Ver 
trage, seinem ersten, den es als junger, selbstständiger Staat 
abgeschlossen hatte. Rumänien wollte je eher, je lieber Gross 
macht auf volkswirthschaftlichem wie auf politischem Ge 
biete sein, und da dies nicht so leicht und rasch zu erreichen 
war, so spielte es die Grossmacht. 
Rumäniens Vorgehen wird uns um so tadelnswerther 
erscheinen, wenn wir auch nur oberflächlichen Einblick 
in die Lage seines Aussenhandels vor und während des 
bis jetzt gütigen Handelsvertrages nehmen. Rumänien 
exportirte an Waaren bis 1876 (durchschnittlich pro 
Jahr) einen Werth von 159 Millionen Fres., ab 1878
	        

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Die Österreichisch-Rumänische Zollfrage. Frick, 1886.
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