Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Alters- und Invaliden-Versicherung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Alters- und Invaliden-Versicherung

Monograph

Identifikator:
829218297
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85640
Document type:
Monograph
Author:
Steinberg-Skirbs, ... von
Title:
Die Alters- und Invaliden-Versicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
F. Kortkampf
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (42 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Alters- und Invaliden-Versicherung
  • Title page

Full text

10 
wiegende Mehrzahl aus industriellen Arbeitern besteht, für das Alters- 
versorgungsgesetz das 56. Jahr festgehalten wird so glauben wir 
auch für unsere industriellen und gewerblichen Arbeiter in 
Deutschland das 56. Lebensjahr als den Anfang der Altersschwäche, 
mithin der Unterstützungsbcdürftigkeit annehmen zu müssen. 
Noch mehr befestigt werden wir in dieser Ueberzeugung durch die 
Sterblichkeit unter Arbeitern. 
Wir können zwar ganz zutreffende Sterblichkeitsziffern allein 
für Arbeiter erst nach dem Erlaß eines Gesetzes über die Alters 
versicherung der Arbeiter erlangen, indessen besitzen wir eine, aus dem 
Vergleich der Lebenden und Gestorbenen in sechs verschiedenen Jahren 
für 'jedes Lebensalter berechnete Sterblichkeitstafel für den Preußischen 
Staat, welche amtlich vcröffenlicht ist*. Diese schließt allerdings den 
wohlhabenden, also etwas länger lebenden Teil der Bevölkerung mit 
ein, aber sie kann auch für die Arbeiterbevölkerung als annähernd 
richtig anerkannt werden. 
Mit Zugrundelegung dieser Sterblichkeitstafel ist die in der Bei- 
v läge No. III enthaltene Berechnung angefertigt und giebt uns den 
speziellen Nachweis, daß von 13 670 000 Personen nur 
4 25« »75. 
also rund der dritte Teil (3.14) das 56. Lebensjahr überschreitet. 
Dieses Drittel lebt nach der Sterblichkeitstafel im Durchschnitt 
nur noch 16l/z Jahre**, und es wird sich diese durchschnittliche Lebens 
dauer für Arbeiter nocí) als eine kürzere Herausstellen, wenn wir cinc 
Sterblichkeitstafcl für Arbeiter allein erlangt haben werden. 
Auch im Hinblick auf diese Sterblichkeitsverhältnisse möchten wir, 
ebenso wie es die Regierungen zweier benachbarter Staaten (Belgien 
und Dänemark) übereinstimmend gethan haben, für die arbeitende 
Bevölkerung kein späteres Alter, als das 56. Lebensjahr in Vorschlag 
bringen; denn wollten wir z. B. das 58. Jahr annehmen, so würden 
von 13 370 000 nur noch 3 732 251, also rund ein Viertel dieses Alter 
erreichen, und es würden alljährlich 526 624 Arbeiter, welche 
zwischen dem 56. und 58. Lebensjahre stehen***, von der Unter 
stützung durch dieses Gesetz ausgeschlossen werden. Allerdings besitzt 
unter diesen 526624 Arbeitern ein kleinerer Teil noch die volle 
Kraft, — denn das Schwinden derselben erfolgt allmählich, es beginnt 
* Zeitschrift des Statistischen Bureaus, 10. Jahrgang, Seite 17. 
** Die durchschnittliche Lebensdauer ergiebt sich aus folgender Berechnung: 
Man zählt die Anzahl der .lì a len der jähre zusammen, welche alle zwischen dem vol 
lendeten 55. und 101. Lebensjahre stehenden Personen bilden und dividirt diese Summe 
durch die Zahl der Personen, welche in dein Alter vom vollendeten 55 Ins 101 ten 
Jahre stehen. 
*** Nach der Sterblichkeitstafel (S. Beilage No. Hl) leben: 
im 56. Lebensjahre: 
129 415 männliche Personen, 
123 588 verheiratete weibliche Personen, 
13 801 unverheiratete weibliche Personen, 
im 57. Lebensjahre: 
125 562 männliche Personen, 
120 772 verheiratete weibliche Personen, 
13 486 unverheiratete weibliche Personen, 
Summa 526 624 Personen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.