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Die Alters- und Invaliden-Versicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Alters- und Invaliden-Versicherung

Monograph

Identifikator:
829218297
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85640
Document type:
Monograph
Author:
Steinberg-Skirbs, ... von
Title:
Die Alters- und Invaliden-Versicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
F. Kortkampf
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (42 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Alters- und Invaliden-Versicherung
  • Title page

Full text

‘18 
— 50 Pfennige, also zusammen 1 Mark mehr beigetragen werden, so würde dieser 
Mehrbetrag allem 47 001 400 — 7 948 507 ausmachen, mithin die ganze Summe 
3 
der Selbsthülfe 47 091 400 + 7 948 567 — 
55 639 967 Mark 
betragen. In diesem Halle fehlen an den 82 843 075 Mark nur 27 203108 Mark. 
Das Verhältnis; jener durch Selbsthülfe ausgebrachten 55 039 907 zu diesen 
27 203 108, welche beschafft werden sollen, würde etwa 2:1 sein. Soll sich aber 
dieses Verhältnis wie 3:1 
stellen, so müssen von dem Arbeiter 4 Mark und von dem Arbeitgeber auch 1 Mark, 
zusammen 8 Mark beigetragen werden. In diesem Falle ergeben sich folgende Slnnmen: 
1. durch Selbsthülfe 63 588 534 Mark 
2. zu beschaffen 19 254 541 „ 
zusammen 82 843 075 Mark. 
Ko. Kill. 
Mit dem 56. Lebensjahre beginnt die Zahlung der Renten. Wenn von zwölf 
Jahrgängen der jüngste ins 50. Lebensjahr tritt, so tritt der älteste ins 07. Jahr. 
Um nun die Kopfzahl der Renten-Empfänger aus diesen 12 Jahrgängen vom 50. bis 
07. Lebensjahre zu ermitteln und alsdann die Summe ihrer Renten zu berechnen, 
miissen lvir die Kopfzahl aus jedem einzelnen Jahrgange vom 56. bis 07. an der 
Hand der Sterblichkeitstafel ermitteln, und zwar: 
1. bei den männlichen Arbeitern, 
2. „ „ unverheirateten weiblichen Arbeitern, 
3. „ „ Witwen. 
ad 1. Wenn in die Altersbank 37 Jahre hinter einander, also jedes Jahr 
100 000 im 19. Lebensjahre stehende männliche Personen als Mitglieder eintreten, 
so beläuft sich ihre Oiesamtzahl auf 3 074 703. Von diesen stehen die jüngsten Mit 
glieder im 19. und die ältesten im 50. Lebensjahre. Die Zahl der letzterwähnten 
Mitglieder beträgt nach der Sterblichkeitstafel 59 391. 
Es treten aber von unseren 13 370 000 Arbeitern in Wirklichkeit o 070 000 
männliche Mitglieder in die Altersbank, daher erreichen von diesen nach dem vor 
59 391 X 0 700 000 _ 
erwähnten Sterblichkeitsverhältnis das 50. Lebensjahr 3 074 7Ö3 = 129 41a 
Mitglieder. 
ad 2. Ebenso erreichen nach derselben Sterblichkeitstafel von 3 134 097 weib 
lichen Personen 64 550 das 50. Lebensjahr, folglich von 670000 unverheirateten 
weiblichen Mitgliedern 13 801. 
ad 1 und 2. Zusammen erreichen also von den männlichen und unverheirateten 
weiblichen Mitgliedern das 50. Lebensjahr 143 210. 
Dieses Sterblichkeits - Verhältnis bleibt für das 56. Lebensjahr immer dasselbe, 
ebenso für das 57. 58. u. s. w. bis 07. Lebensjahr, jedoch mit jedem zunehmenden 
Lebensjahre steigend. Um Raum zu ersparen, wollen wir nicht, wie ad 1 und 2, jeden 
einzelnen Jahrgang vom 57. bis 07. vorrechnen, sondern geben hier die berechnete 
gesammte Kopfzahl der männlichen und unverheirateten weiblichen Mitglieder vom 50. 
bis 07. Lebensjahre, sie beträgt 1424391. , 
Erhält nun von diesen jede Person eine jährliche Rente von 108 Mark so beläuft 
sich die Summe auf 153834228 Mark. 
ad 3. Rach den Volkszählungen von 1807 bis 1870 lK r e t s ch IN a NII S. 55) 
waren die Frauen 2 Jahre 7 Monate 11 Tage jünger, alo die Männer. Um nun 
annähernd die Zahl der Witwen zu ermitteln, welche im 56. bis 07. Lebensjahre 
stehen, müssen wir nach Mastgabe der Sterblichkeitstafel die im :»0. bis 07. Lebensjahre 
stehenden weiblichen Personeil zusammen zählen: ihre Zahl beträgt 1260 009, ferner 
miissen wir die um 2 Jahre älteren, also die im 58. bis 69. Lebensjahre stehenden 
Männer gleichfalls zusammen zählen: ihre Zahl beträgt 1 178075. Ziehen wir die 
letzte Zahl von der ersten ab, so erhalten wir 87 934. 
Dies ist die Zahl der Witwen, welche wir als Renten-Empfttnger zu den ad 1 
und 2 berechneten 1424 391 hinzuzählen, macht 1512325« 
Jede Witwe erhält eine Rente von 72 Mark, also beträgt die Summe der 
Witwen Rente 72 X 87 934 — 6 331248 Mark.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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