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Schutz dem Arbeiter!

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Bibliographic data

fullscreen: Schutz dem Arbeiter!

Monograph

Identifikator:
829324011
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85896
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Schutz dem Arbeiter!
Place of publication:
Köln
Publisher:
Bachem
Year of publication:
1890
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 264 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schutz dem Arbeiter!
  • Title page
  • Contents

Full text

112 
befürworten sehen, und daß deutsche Lobredner der Manchesterschule für 
diese gar das Verdienst des Erlasses der Fabrikgesetze in Anspruch 
nehmen! 
Seit dem Erlaß des Zehnstunden-Gesetzes (1847) hat man manch" 
sache weitere Beobachtungen über das Verhältniß von Arbeitszeit und 
Arbeitsleistung gemacht. Nicht nur hat man auch hierbei beobachtet, 
daß die Arbeiter der Nationen mit kürzerer Arbeitszeit mehr 
leisten als die Arbeiter derjenigen mit mehr Arbeitsstunden, und daß 
innerhalb derselben Nation Arbeiter mit regelmäßig kürzerm Arbeitstag 
die regelmäßig länger Arbeitenden übertreffen, man hat auch eine Menge 
neuer Beobachtungen über Steigerungen der Arbeitsleistung in Folge 
weiterer Reductionen des Arbeitstages gemacht. Für jeden der an" 
geführten Fälle bietet ein zuverlässiger Zeuge, Bras sey, in seinem Buchen 
„Work and Wages“, die zahlreichsten Belege*). Da die Beobachtungen 
der dritten Art die interessantesten sind, mögen hier einige Angaben 
darüber folgen. 
Dollfuß in Mülhausen, führt Br a ff e y an, reducirte 1866 die Arbeitszeit vo" 
zwölf auf elf Stunden täglich und versprach feinen Arbeitern, der Lohn solle unverkürzt 
bleiben, wenn sie dieselbe Menge Arbeit leisteten wie früher. Nach Ablauf eines Monats 
zeigte sich, daß nun in elf Stunden nicht nur ebensoviel, sondern fünf Procent mehr Arbeit 
wie früher in zwölf Stunden geleistet wurde; dazu kommt noch die Ersparniß an Licht 
und Feuerung und der Mindcrvcrschleiß der Maschinen. Beim Bau der Linie Trent-BaĶ 
wurden, um die Linie in möglichst kurzer Zeit zu vollenden, statt einer Schicht Arbeit^ 
zu 10 Stunden, zwei Schichten eine jede zu 8 Stunden beschäftigt. Es zeigte sich, dav 
jede Schicht Arbeiter in 8 Stunden mehr leistete wie sonst in 10. Die Maschincnfabri 
von Rausonie L Sims zu Ipswich beschäftigt 1200 Arbeiter. Am 2. Januar 18^ 
wurden die Arbeitsstunden von 58 */2 auf 54 die Woche beschränkt. Die Arbeit der stl1 
den Maschinen beschäftigten Arbeiter nahm in Folge dessen so zu an Intensität, daß ^ 
Dampfkraft, welche die Maschinen treibt, um 12 bis 15 Procent vermehrt wurde, Ģ 
Handarbeit angeht, leisteten die Arbeiter dasselbe wie früher in der längern Arbeits 
zeit. In der Schmiedcwerkstätte verdienten die Arbeiter nach wie vor dasselbe im Stücklohn- 
Und dasselbe gilt von den Eisengießern. Auf Grund der angeführten und ähnlicher Er 
fahrungen befürwortet Brasset) die allgemeine Einführung des achtstündigen Arbeitstķ'-- 
für Erwachsene mit mehrfacher Schicht. 
Aehnlich, wie Brassey, urtheilt Mund ella, das bekannte englische 
Parlaments-Mitglied. Derselbe ist nicht bloß an Fabriken in England, 
sondern auch an solchen in Sachsen betheiligt, also zu einem Urtheu 
wohl competent. Dieser äußerte in einem Gespräch mit Professor Breü' 
*) Brassey, Vater und Sohn, berühmte englische Eisenbahn-Unternehmer und 
schinen-Fabricanten, haben beinahe in allen Theilen und Ländern der Welt Eisenbahn^ 
gebaut, so daß sie volle Gelegenheit fanden, vergleichende Betrachtungen über ArbeitsZ^ 
und Arbeitsleistung anzustellen. Der Sohn hat bte gemachten Erfahrungen in obicp" 
Buche niedergelegt.
	        

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Schutz Dem Arbeiter! Bachem, 1890.
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