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Schutz dem Arbeiter!

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Bibliographic data

fullscreen: Schutz dem Arbeiter!

Monograph

Identifikator:
829324011
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85896
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Schutz dem Arbeiter!
Place of publication:
Köln
Publisher:
Bachem
Year of publication:
1890
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 264 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schutz dem Arbeiter!
  • Title page
  • Contents

Full text

113 
* a no die Ueberzeugung, daß die lange Arbeitszeit der deutschen 
Arbeiter eine Hauptursache der geringern Leistungsfähigkeit sei*). 
Dieselben Erfahrungen, wie in England, hat man in der Schweiz 
gemacht. Wiewohl für manche Fabriken die Reducirung der Arbeitszeit 
Ņch das Bundesgesetz von 1877 vielleicht etwas plötzlich kam, so sprechen 
şich doch schon die ersten „Berichte über die Fabrik-Jnspection im Jahre 
1880" recht günstig über die Erfolge desselben aus. Der mit der Be 
aufsichtigung der östlichen Cantone betraute Fabrik-Jnspector Schuler 
bemerkt: 
. »Ich kann von Mehrern St. Gallischen Bezirken eine auffallend exactere Jnnehaltung 
^ Arbeitszeit gegenüber frilher constatiren, feit die größten und angesehensten 
ìickerei-Firmen daselbst durch vergleichende Berechnung ihrer Production 
""d anderweitige Erfahrungen dazu gekommen sind, die elfstündige Arbeit nicht nur 
unschädlich, sondern als wünschenswerth zu betrachten." (S. 17.) 
Der dem zweiten Jnspectionskreise, welcher die westlichen und süd- 
'chen Cantone enthält, vorgesetzte Fabrik-Jnspector Nüsperli berichtet 
(S. 40): 
»Die normale elfstündige Arbeitszeit ist fast überall eingeführt, und wird in regel 
mäßiger Weise selten überschritten. Vielerorts haben sich Fabricante» und Arbeiter 
-^t daran gewöhnt und sehnen sich nicht mehr nach der länger» 
Arb 
r, Eiszeit zurück. Einige Gegner des Gesetzes haben freilich die zwölfte Arbeits- 
' ""de «och nicht verschnrerzen können, würden aber auch eine dreizehnte und vierzehnte 
"tunde für ihr Geschäft als segenbringend ansehen. Bon Seiten der Arbeiter ist 
î "U), seitdem das Gesetz in Kraft besteht, nicht eine Stimme laut ge- 
^vrden, nach welcher die gesetzliche Arbeitszeit als zu kurz anzusehen wäre. Bon 
'"Klnen Fabricante» wurde versichert, daß in elf Stunden ungefähr das nämliche 
ertsquantum producili werde, wie früher in zwölf Stunden." 
. Und endlich der Fabrik-Jnspector Klein, dessen Bereich der Norden 
er Schweiz ist, sagt (S. 61): 
j »Regelmäßige Ueberschreitungen der elfstündigen Tagesarbeit, wie ich sie im Bor- 
^ Xt "och in 21 Fabriken getroffen hatte, fand ich — die (besonders schwer zu controlirenden) 
^ dreien ausgenommen — in diesem Jahre nicht mehr vor." 
% . In den Berichten pro 1882/83 constatirt der Inspector des II. 
Pilses : 
b . «Unparteiische und glaubwürdige Beobachtungen vereinigen sich zu dem Beweise, 
^ icc elfstündige Arbeitstag im Ganzen eine mindestens gleichwertige Production wie 
ein ^völfstündige liefert. Der Normal-Arbeitstag von elf Stunden hat der Production 
şttzl ^ôşiere Regelmäßigkeit verschafft, wie man überall da gern constatirt, wo die Arbeit 
^ weniger verfolgt und überwacht wurde." 
In dem Bericht des III. Inspectors heißt es: 
sich - "Ņt dem elfstündigen Normal-Arbeitstage scheinen die ehemaligen Gegner desselben 
. ltnTrter mehr auszusöhnen, und selten hört man noch darüber klagen. Ueberzeitgesuche 
häufig damit begründet, daß den Arbeitern volle Gelegenheit geboten werde, »bei 
Arl ■ ^ Ş- Dr. Brentano, Ueber das Verhältniß von Arbeitslohn und Arbeitszeit zur 
'îNsleistung. Leipzig 1876. S. 21—23.
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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