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Schutz dem Arbeiter!

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Bibliographic data

fullscreen: Schutz dem Arbeiter!

Monograph

Identifikator:
829324011
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85896
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Schutz dem Arbeiter!
Place of publication:
Köln
Publisher:
Bachem
Year of publication:
1890
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 264 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schutz dem Arbeiter!
  • Title page
  • Contents

Full text

durch Zurückführung der Frau und Mutter an den häuslichen 
Herd, an die Wiege ihres Kindes, durch Sicherung der häuslichen 
Erziehung der Kinder, durch Wiedereinsetzung der elterlichen Auto 
rität. Geben wir dem Arbeiter wieder das Glück der Häuslichkeit, 
daß er seiner Familie wieder froh werde: durch gesetzlichen Schutz des 
Sonntags, durch Sicherung des „Feierabends". 
Die Socialdemokratie bekämpft das bestehende Eigenthum. Des 
Arbeiters „Capital" und Eigenthum ist seine Arbeitskraft. Schützen 
wir dieses „Eigenthum" durch ein Arbeitsrecht, geben wir dem 
Arbeitenden Beweis, daß sein „Arbeitsrecht" uns gerade so hoch und heilig 
ist, uns eben so sehr und mehr am Herzen liegt, als das Recht der 
Besitzenden — das ist die beste Stärkung des Rechtsbewnßts eins, 
und der bestehenden Ordnung. 
Wenn alle Factoren, Gesellschaft und Staat, Kirche und Schule, 
Arbeitgeber') und Arbeiter in diesem Sinne zusammenstehen, ihrer Pflicht 
bewußt, dann — aber auch nur dann — werden die sittlichen und ge 
sellschaftlichen Gefahren, welche in der modernen Entwickelung liegen, 
überwunden werden. 
Staatliche Maßnahmen allein reichen nicht aus — auch „der 
freien Liebesthätigkeit der Kirche und Schule verbleibt ein 
weites Feld segensreicher Entfaltung, durch welche die gesetzlichen 
Anordnungen unterstützt und befruchtet werden müssen, 
um zu voller Wirksamkeit zu gelangen." (Kaiser Wilhelm II.) 
Die Kirche muß den Boden bereiten in den Herzen der Men 
schen: daß die Arbeitgeber in hochherzigem Sinne die gesetzgeberischen 
Anordnungen und Institutionen aufnehmen, ehrlich bestrebt sind, den 
wohlwollenden Absichten gerecht zu werden, die Institutionen im Geiste 
christlicher Gerechtigkeit und Nächstenliebe auszubauen; daß die 
Arbeiter mit Dank und Bereitwilligkeit die guten Absichten aufnehmen, 
gern bereit sind, das Unzureichende aller menschlichen Einrichtungen an 
zuerkennen, auch ihrerseits ehrlich mithelfen, den Weg zum Frieden 
zu bahnen. Das Christenthum muß das Gefühl der Pflicht wecken, die 
sittliche Erziehung sichern, die socialen Tugenden pflegen, welche 
das Glück und den Frieden in Staat, Gesellschaft und Familie bedingen. 
Nur eine v o m Geiste des Christenthums getragene Social- 
Reform wird den socialen Frieden verbürgen. Deus providebit! 
) Vergi. „Pflichten und Aufgaben der Arbeitgeber in der Arbeit er- 
fi ag e. Zugleich als Antwort auf die verwandten Schriften der Herren Oechelhäuser und 
Avesicke. (Sonderabvruck aus „Arbeiterwohl" . Köln, I. P. Bachem, 1888.
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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