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Die Wirkung der Getreidezölle

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Bibliographic data

fullscreen: Die Wirkung der Getreidezölle

Monograph

Identifikator:
829363300
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35040
Document type:
Monograph
Author:
Lexis, Wilhelm
Title:
Die Wirkung der Getreidezölle
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Laupp
Year of publication:
1889
Scope:
1 Online-Ressource (40 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Wirkung der Getreidezölle
  • Title page

Full text

dass der Roggenpreis in den letzten Jahren verhältnissmässig stärker 
gedrückt und weniger elastisch war, als der Weizenpreis. Man 
darf indess nicht vergessen, dass die oben berechneten Verbrauchs 
ziffern wegen der Unsicherheit der Ernteertragszahlen ziemlich weite 
Fehlergrenzen haben, wodurch natürlich auch der Werth der Diffe 
renzen derselben unsicher wird. 
Die Verbrauchsziffer von 217,5 Kilo auf den Kopf der Bevölke 
rung ist jedenfalls eher zu klein als zu gross. Wie viel von dieser 
Menge auf den Brodverbrauch kommt, lässt sich nur sehr unvoll 
kommen schätzen, hat aber auch für die uns beschäftigenden 
Fragen weniger Interesse. Es wäre zunächst der Bedarf für die 
Aussaat in Abzug zu bringen. In der Reichsstatistik wird derselbe 
nach den Angaben von Sette gast durchschnittlich für Roggen und 
Winterweizen- zu 170 Kilo und für Sommerweizen zu 184 Kilo auf 
den Hektar angenommen. Manche Sachverständige sind mit Rück 
sicht auf die zunehmende Verbreitung der Säemaschine auch in 
den kleineren landwirthschaftlichen Betrieben geneigt, diesen Bedarf 
niedriger anzuschlagen, wie denn auch in den reichsstatistischen 
Veröffentlichungen bis 1885 kleinere Zahlen angesetzt waren. Wir 
wollen hier die Aussaat für Roggen, Weizen und Spelz zu rund 
1300 Mill. Kilo oder zu ungefähr 28 Kilo auf den Kopf der Be 
völkerung von 1886 annehmen. Nicht unbedeutend ist auch der 
jährliche Verbrauch von Getreide für die Branntweinbrennerei. In 
den Etatsjahren 1883/84 bis 1886/87 wurden in der Branntweinsteuer 
gemeinschaft durchschnittlich 358 Mill. Kilo Getreide zu Brennerei 
zwecken verwendet, und wenn wir diese Menge, da die süddeutschen 
Staaten diese Art der Brennerei nur wenig betreiben, auf die ganze 
Zollvereinsbevölkerung vertheilen, so erhalten wir von dieser Seite 
einen Verbrauch von rund 8 Kilo anf den Kopf. Zur Bierbrauerei 
wird ausser Gerste auch etwas anderes Getreide, insbesondere 
Weizen, verwendet, indess betrug die Menge desselben in der 
Brausteuergemeinschaft in den Jahren 1873 bis 1886 durchschnittlich 
nur 14,8 Mill. Kilo, also auf den Kopf der Bevölkerung des Zoll 
vereins nur etwa */» Kilo. Von der gesammten Kopfverbrauchs 
menge wurde also, wenn wir von weniger wichtigen gewerblichen 
Verwendungen des Getreides und der Benutzung von Roggen als 
Viehfutter absehen, nur etwa 181 Kilo für die menschliche Ernäh-
	        

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Studies in Securities. Jas. J. Oliphant & Co., 1927.
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