Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge

Monograph

Identifikator:
829612637
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-40992
Document type:
Monograph
Title:
Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge
Place of publication:
Berlin
Publisher:
'Volks-Ztg'
Year of publication:
1892
Scope:
1 Online-Ressource (112 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge
  • Title page
  • Contents

Full text

Handelskammer für die Kreise Schweidnitz, Neichen bach, Striegau 
und Waldenburg. 
„Das sür unsere Gewerbethätigkeit bedeutendste Ereignis des Jahres 1891 ist 
ohne Frage der Abschluß der neuen Handelsverträge. Auf die Wichtigkeit der 
selben für eine gesicherte Entwicklung der Industrie namentlich auch in Rücksicht 
auf die längere Verpflichtung, eine größere Anzahl Zölle nicht zu erhöben, haben 
wir schon in unserem letzten Jahresberichte hingewiesen, batten uns doch die sprung 
weisen Veränderungen in der Zollgesetzgebung unserer Nachbarländer in dem letzten 
Jahrzehnt hinreichend über die Gefahren der autonomen Zollgesetzgebung belehrt! 
Allerdings hatten wir nicht erwartet, daß die neuen Verträge, wenigstens für 
unseren Handelskammerbezirk, gar so wenig Vortheile bieten würden. Was den 
Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn betrifft, welcher für uns in erster Linie 
steht, so haben die bisherigen Verhältnisse der Textilindustrie keine Veränderungen 
erlitten, was unsererseits auch weder erwartet, noch beansprucht wurde; nur bedauern 
wir es aufrichtig, daß es nicht gelungen ist, den Veredlungsverkehr wieder ein 
zuführen, der früher unsere Grenzgegenden in so hohem Grade belebt hat. Unsere 
chemische Industrie erwartet in ihren Artikeln — Säuren, chromsauren Salzen 
u. s. w. — von dem Handelsverträge keine wesentliche Besserung ihres Absatzes. 
Ebenso unsere Eisengießerei und Maschiuenfabrikation. Es werden von derselben 
sogar Klagen darüber laut, daß Oesterreich bei dem jetzigen Daniederliegen dieser 
Industrie im eigenen Lande den Versuch macht, mit seinen Eisenfabrikalcn in ver 
stärktem Maße bei uns zu kcnkurrircn. Am bedenklichsten erscheinen unserer 
Porzellanindustrie die gegenseitigen Herabsetzungen der Eingangszölle Dieselbe 
hat schon bisher die Konkurrenz Oesterreichs schwer empfunden, und fürchtet, daß 
die Zollveränderungen zu ihrem Nachtheile ausschlagen werden; sie fürchtet, daß 
die deutschen Herabsetzungen die PozcUaneinfuhr aus Oesterreich wesentlich ver 
mehren, die österreichischen Zollverringerungen es ibr aber nicht ermöglichen werden 
größeres Terrain in Oesterreich zu gewinnen. Bei dem Zollvertrage mit Italien 
bat die mit demselben verbundene Erhöhung des italienischen Eingangszolles für 
leinene Garne und Gewebe ernste Bedenken erregt, weniger wegen des direkten 
Verkehrs, den unser Bezirk mit Italien hat. der nicht sehr bedeutend ist, als wegen 
der Rückwirkung, welche der verringerte Absatz der süddeutschen Leinenindustrie nach 
Italien auf die unsrige voraussichtlich haben wird. Diese Bedenken sind in noch 
viel erhohterem Maßstabe gegenüber dem Handelsverträge mit der Schweiz ans 
getreten, der allerdings mehrfach als eine schwere Schädigung unserer bisherigen 
Verkehrsverhältnisse mit derselben erscheint, wenn nicht in Betracht gezogen wird 
daß die Schweiz zu gleicher Zeit mit dem Abschlüsse des Handelsvertrages den 
Nebergang z» einem erhöhten Schutzzollsystem vollzog." 
7. provin; Lachsen. 
Handelskammer zu Erfurt. 
«Unter der Ungunst der Verhältnisse, welche die Gegenwart bot. haben wir 
mit Dank zwei Acte der inneren und der internationalen Gesetzgebung unserer 
Reicksregicrungen als eine Bürgschaft für eine bessere Zukunft begrüßt wir meinen 
den Erlaß des Gesetzes vom 1. Inni 1891, betreffend die Abänderung der Gewerbe- 
ordnung und des Gesetzes vom 29. Juni 1891, betreffend die Errichtung von Ge-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.