Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge

Monograph

Identifikator:
829612637
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-40992
Document type:
Monograph
Title:
Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge
Place of publication:
Berlin
Publisher:
'Volks-Ztg'
Year of publication:
1892
Scope:
1 Online-Ressource (112 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Urtheile der deutschen Handelskammern über Zollpolitik und Handelsverträge
  • Title page
  • Contents

Full text

«3 
anderen Vertrags-Staaten Platz greifen. Tiefe Verträge sind zunächst für tie 
Dauer von 12 Zabren geschaffen. Leider bat die deutsche Industrie durch diese 
Verträge nicht die Erleichterungen im Verkehr mit de» betreffenden Staaten er 
langt. auf welche fie gehofft batte. Für wichtige Industriezweige, und darunter 
befinden sich auch die in unserem Bezirk ansässigen, sind die Zollsätze der fraglichen 
Staaten i» der Hauptsache auf der früheren Höhe, welche häufig geradezu pro- 
bibitiv wirkte, geblieben, und nur in einzelnen, wenig bedeutenden Punkten ist 
eine Erniedrigung gewährt worden. Es wird dico dem Umstand zugeschrieben, 
das; die teutschen Industriellen bezüglich der einzelnen Sätze und der Ansprüche 
der auswärtigen Interessenten nicht genügend befragt bezw. unterrichtet worden 
seien und somit außer Staude waren, ihre Interessen geltend zu machen. Ter 
Wunsch erscheint gerechtfertigt, daß bei ähnlichen Gelegenheiten andere verfahren 
werden möge." 
Handelskammer zu Mühlheim a. d. Ruhr. 
„Wenn die Handelsverträge in manchen Theilen den Wünschen der Leder 
industrie nicht entsprochen haben, wie namentlich in den unten näher berührten, 
in den Zollsätzen für Ricmencroupono, so soll doch nicht verkannt werden, daß in 
manchen Artikeln durch dieselben eine verbesserte Lage geschaffen ist. Vor allen 
Dingen soll aber hervorgehoben werden, daß auf eine Reihe von Jahren stabile 
Verhältnisse immerhin einen gewissen Vorzug gewähren." 
Handelskammer zu Neuß. 
„Die nenen Handelsverträge mit Oesterreich-Ungarn, Italien, Belgien und 
der Schweiz lassen in mehreren Industriezweigen unseres Bezirkes lebafte Be 
fürchtungen über schädigende Wirkungen laut werden. Die Bedenke», welche in 
dieser Hinsicht die Spciseölfabrikation wegen der Herabsetzung des Eingangszollcs 
auf Olivenöl (Speiseöl) in Fässern für Oesterreich-Ungarn und Italien von 10 aus 
3 Mk. sowie für Erdnußöl (dcnaturirt) auf 6 Mk. pro HX) kg setzt, bat die 
Handelskammer unter Hinweis auf ihre früheren Eingaben an maßgebender Stelle 
zur Kenntniß gebracht. Sie beschränkt sich deshalb hier daraus, nochmals das 
Gesuch zu wiederholen, es möge der bestehende Zolltarif dahin abgeändert werden, 
daß Mohnsaat, Sesamsaat und Erdnüsse zollfrei belassen, Baumwollcnsamenöl 
nach der Tarifklasse der Speiseöle, und nur wenn zu technischen Zwecken amtlich 
denaturirt, zu dem bisherigen billigeren Zollsätze tarifirt werde. Die Stearin- 
fabrikation klagt, daß, obgleich sie früher wiederholt zu ihrem Schutze um eine 
Erhöhung des Eingangszolles aus Olein gebeten babe, letzterer nunmehr noch um 
1 Mk. pro UH» kg heruntergesetzt worden sei und sie so empfindliche Verluste zu 
gewärtigen habe. In gleicher Weise klagt die Papierfabrikation, daß ihre Vor- 
stellungen beim Abschluß des neuen Handelsvertrages mit Oesterreich-Ungarn keine 
Berücksichtigungen gefunden hätten. Früher, bei niedrigen Kohlenpreisen, sei es für 
sie schon schwierig genug gewesen, mit Oesterreich, welches fast nur mit Wasser- 
krast arbeite, billige Arbeitslöhne und billige Lumpen habe, das ganze Jabr durch 
arbeite, gleichen Schritt zu halten; beute bei den hohen Kohlenpreiscn, bei den 
durch die Arbeiterschutzgesetze vermehrten Lasten und, nachdem für Oesterreich der 
Eingangszoll um 4 Mk. pro loO kg ermäßigt worden, sei das noch viel schwieriger. 
Und nun sei, obgleich die inländische Papierfabrikation bei schwacher Ausfuhr 
unter einer starken Uebcrproduktion leide, unter Nichtberücksichtignng der Vor-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urtheile Der Deutschen Handelskammern Über Zollpolitik Und Handelsverträge. ‘Volks-Ztg’, 1892.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.