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Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

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Bibliographic data

fullscreen: Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

Monograph

Identifikator:
829740287
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41017
Document type:
Monograph
Author:
Schroeder, Eduard August http://d-nb.info/gnd/117061565
Title:
Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Gerold
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 92 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
  • Title page
  • 1. Vergangenheit
  • 2. Übergang
  • 3. Gegenwart
  • 4. Zukunft

Full text

kann man mit Recht sagen, daß die Intelligenzkreise den bürger- 
lichen Liberalismus, den bürgerlichen Rechtsstaat anstelle des 
absoluten Staates geschaffen haben. Die Intellektuellen erleben 
so eine zweite Glanzzeit. Die Glanzzeit des bürgerlichen Libera- 
lismus ist zugleich eine Glanzzeit der Studierten, der geistigen 
Arbeiter. 
d) Besitz und Bildung. 
Auch noch in jener Epoche hätte es jeder Studierte als eine 
Sonderbarkeit bezeichnet, ihn als geistigen Arbeiter anzusprechen, 
in irgendeine Beziehung zur Arbeiterschaft gebracht zu werden, 
zumal damals auch der Handwerksgeselle noch die Bezeichnung 
„Arbeiter“ ablehnte, die nur auf Ungelernte und ländliche Tag- 
löhner paßte. In jener Zeit steigt der heute sogenannte geistige 
Arbeiter wieder unzweifelhaft und in der Regel in die bes itzende 
Klasse auf, auch wenn er aus der Arbeit kommt. Armut und 
Besitzlosigkeit sind bekanntlich nicht dasselbe. Auch der arme Stu- 
dent jener Zeit denkt nicht proletarisch, er denkt nicht im Sinne 
der Klasse, aus der er hervorgeht, sondern im Sinne der Klasse, 
in die er hinein will. Er denkt also im Sinne der Bourgeoisie 
und er steigt in der Regel auch in die Bourgeoisie auf. Der Ge- 
bildete muß nicht aus der Besitzklasse kommen – er kommt 
in der Regel aus ihr, er muß es indessen nicht; aber er geht 
zu ihr über und zwar teils, wie bei den freien Berufen, durch 
eigenen Erwerb von Vermögenschaften ~, und Sie wissen alle 
von Vätern und Großvätern her, welche für die damalige Zeit 
ganz ansehnlichen Vermögen der Beruf eines Advokaten, eines 
Arztes geschaffen hat. Zu Vermögen kam der Gebildete aber 
auch durch Einheirat in die besitzende Klasse. Der Gebildete 
wurde also ein Besitzender. „Besitz“ wird dabei nicht im 
gleichen Sinne des Wortes, wie es Marx meint, gebraucht. Er 
ist nicht unmittelbarer Eigentümer und Anwender von Pro- 
duktionsmitteln, er bezieht abgeleitetes Besitzeinkommen auf 
dem Umwege der Mitgift der Frau. Die Frau ist von einem 
Grundbesitzer ausgesteuert und die Aussteuer ist durch eine Hy- 
pothek gesichert. Oder der Gebildete hat Anteil am Vermögen, 
ist Gesellschafter, zumeist stiller Gesellschafter oder bezieht eine 
Rente. Er führt also in der Regel keine unmittelbare wirtschaft- 
liche Verwaltung als Produzent, er ist nur mittelbar am Besitz 
beteiligt, und diese mittelbaren Besitzbeteiligungen sind für 
T= 
1 |
	        

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Der Geistige Arbeiter in Der Gegenwärtigen Gesellschaft Und Geschichtsepoche. J. H. W. Dietz Nachfolger, 1926.
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