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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
829740287
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41017
Document type:
Monograph
Author:
Schroeder, Eduard August http://d-nb.info/gnd/117061565
Title:
Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Gerold
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 92 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

128 Vierzehntes Buch. Drittes Kapitel. 
stirbt, sagt er im Weißkunig, so folgen ihm nichts nach denn 
seine Werke. Wer ihm in seinem Leben kein Gedächtnis 
macht, der hat nach seinem Tod kein Gedächtnis, und 
desselben Menschen wird mit dem Glockenton vergessen; und 
darum so wird das Geld, so ich auf die Gedächtnis aus— 
gebe, nicht verloren.“ Aber trotz dieser Grundsätze war er 
als Mäcen doch karg; er kannte nicht das Wagegefühl des 
fanatischen Gönners. Seine Bestellungen hielten sich im 
ganzen in den Grenzen seines stets leichten Beutels, und die 
naterielle Förderung mußte durch die an sich gewiß schätzens— 
werten Ehren der kaiserlichen Dichterkrönung und die Gabe 
leutseligen Verkehrs mit den Künstlern ersetzt werden. Aber 
auch das schon war recht viel wert gegenüber der späteren 
Interesselosigkeit des volksfremden Kaisers Karl; und mit 
tausend Gedichten, Lobsprüchen und Bildern haben Poeten 
und Künstler dem guten Kaiser Mar seine Teilnahme von 
Herzen gedankt. 
Neben dem Kaiser aber rückten auch die Fürsten, teilweis 
unmittelbar von ihm angeregt, in die Linien geistigen Inter— 
esses. In der That waren sie hierfür recht eigentlich geboren: 
ihnen und ihrem Hofhalt nicht minder wie dem Großbürger— 
tum waren die wirtschaftlichen und sozialen Wandlungen vom 
14. zum 15. Jahrhundert zu gute gekommen. Freilich hat Äneas 
Sylvius noch vergebens an Erzherzog Sigmund von Tirol und 
Ladislaus Posthumus zwei Traktate über feinere Prinzen— 
erziehung geschrieben, und verzweifelt hat er um die Mitte des 
15. Jahrhunderts von den deutschen Fürsten geäußert: „Wenn 
sie lieber Pferde und Hunde haben wollen, als Poeten, so 
werden sie auch ruhmlos, wie Pferde und Hunde, dahinsterben.“ 
Indes bald kam der Umschwung. In Brandenburg und in 
der Pfalz hatte man schon länger an dem neuen geistigen 
Leben Anteil gesucht; eigentliche Märene wurden dann Eber— 
hart von Württemberg (1445—98), der Stifter der Tübinger 
Hochschule, Friedrich der Weise von Sachsen (1463 - 1526), 
der Begründer der Universität Wittenberg, der Liebhaber der 
Werke Vischers und Dürers, der Gönner Spalatins, und der
	        

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Die Deutsche Ölmüllerei. Druck von Oscar Brandstetter, 1913.
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