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Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte

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Bibliographic data

fullscreen: Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte

Monograph

Identifikator:
829740287
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41017
Document type:
Monograph
Author:
Schroeder, Eduard August http://d-nb.info/gnd/117061565
Title:
Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Gerold
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 92 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte
  • Title page
  • Contents

Full text

26 
zu benützen, als ihn zu töten. Der männliche Sklave ist ein sitt 
licher und ökonomischer Fortschritt in der historischen Entwickelung 
des Menschen. 
War das Weib als isolierter Mensch auch selbst Unternehmer, 
so wurde es in der geschlechtlichen Gemeinschaft Arbeiter, es ver 
richtete im Dienste des Mannes die ihm zugewiesene Teilarbeit. 
Ihr Heim wesen wurde aber jetzt zur Wirtschaft, zu jener Er 
scheinung, die wir die isolierte Wirtschaft nennen; es war die erste 
Naturalwirtschaft, und in ihr rangen die Menschen der Natur 
nur so viel ab, als sie für ihre Bedürfnisse brauchten. 
Die Familie vermehrte sich, und es entstand auf dem Gebiete, 
welches sie innehatte, eine Bevölkerung. Der Familienvater 
war das Oberhaupt der Familie, er war ja der Stärkste, der geistig 
und sittlich Überlegenste; seine Stellvertreterin war die Mutter. Das 
war das erste Rechtsverhältnis, und in der Anerkennung dieses 
Rechtes wurden die Kinder größer und stärker, sie wurden stärker 
und mutiger als die Eltern und blieben ihnen kraft dieses 
Rechtes unter than, aber sie waren nicht Sklaven — das war der 
erste Staat. 
Und es teilte der Vater die Arbeiten zwischen seinen Kindern 
so lange, bis das Gebiet zu klein für die ganze Familie wurde, und 
neue Unternehmungen entstehen mussten. Ein Sohn zog an den 
Fluss und wurde Fischer, der andere in den Wald und wurde Jäger, 
der dritte wurde Hirt und der vierte Schmied; der alte Vater aber 
lehrte die Kleinen. Wenn eine Gefahr dem jungen Staate drohte, 
so verteidigten seine Bürger ihr Hab und Gut, ihr Eigentum, 
die Gräber ihrer Väter und die Heine ihrer Götter, ihre Religion, 
sie verteidigten ihre Freiheit, ihre Zusammengehörigkeit, ihre 
Rechtsordnung, Weib und Kind, die Ehe; und nach dem Siege 
besangen sie in Liedern ihre Thaten, das waren die Kinderlaute der 
Kunst, sie gruben das Geschehene ihrem Gedächtnisse ein und 
erzählten es ihren Kindern und Kindeskindern, und das war die erste 
Wissenschaft. 
So entstand die noklg der Griechen, so die civitas der Römer, 
so der padus der Germanen und das Dorf der Neger und Indianer. 
Der wirtschaftliche Charakter dieser ersten Gemeinden war ge 
rade so, wie die erste Thätigkeit des einzelnen Menschen ein Unter 
nehmen war, eben das Unternehmen. 
Die kleine Gemeinde unternahm es, ihren Bestand zu sichern 
und auszudehnen ; sie strebte darnach eine Staatswirtschaft zu
	        

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Das Unternehmen Und Der Unternehmergewinn Vom Historischen, Theoretischen Und Praktischen Standpunkte. Gerold, 1884.
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