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Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
  • Title page
  • Contents

Full text

154 
Gespräch auf den Umstand, dass Wahnsinnige oft Staatslenker 
sich zum Opfer ersähen, und kam dann auf die nihilistische 
und socialistische Bewegung in Europa und ihre Gründe zu 
sprechen, die er sehr richtig aus ökonomischen Verhältnissen 
— zum Theile aber nur — erklärt fand, und sprach von den 
Ansichten, welche Spencer vor lo Jahren über das Eigenthum 
entwickelt habe. Der Inhalt der höchst interessanten Unter 
redung, welche nun folgte und die der Präsident fortwährend 
lenkte, muss natürlich privat bleiben, aber es ist gestattet, zu 
sagen, dass die streng religiöse Auffassung des Präsidenten 
sehr stark in ihr hervortrat. Daneben fesselte uns die Origi 
nalität der Vergleiche und die kurze, schlagende Generali- 
sirung, mit der er Erscheinungen socialer Natur unt^r ein Ge 
setz brachte, ohne dabei im Mindesten einem deutschen 
Professor zu gleichen. Sein äusserst klarer Verstand be 
herrschte eine ungemeine Lebenserfahrung und classificirte die 
lîinzelheiten sozusagen spielend. Er schloss mit der Klage, 
dass diejenigen zwei Staatsoberhäupter, Alexander 11. und 
läncüln, welche in diesem Jahrhunderte und überhaupt die 
meisten Sclaven zu freien Menschen gemacht hätten. Beide 
Attentaten erlegen seien. Wenn er länger und warm sprach, 
zeigte sich der bedeutende Redner, der er im Congress in der 
That gewesen ist. Seine Haltung — ein grosser, fast gewal 
tiger Mann auf einem thronartigen Sessel — beim lebhaften 
Sprechen nur leise vorgebeugt, wie wenn er einen Gedanken 
verfolge, und sofort wieder in die stolz aufrechte Haltung sich 
erhebend, war voller Würde. Der Abschied, bei dem er uns 
abermals die Hände schüttelte und uns Erfolg und Vergnügen 
während der Reise durch das Land, dessen Oberhaupt er 
war, wünschte, war leutselig, fast herzlich. Mit der Ueber- 
zeugung, dass die Amerikaner einen ganzen Mann, und zwar 
einen „selbstgemachten“, zum Präsidenten haben, verliessen 
wir das „weisse Haus“. 
Nachdem wir uns von dem Staatssecretär verabschiedet 
hatten, besuchten wir den Chef der Statistik, General Walker, 
um uns von ihm statistische Daten zu erbitten, die er uns zu 
sammenzustellen bereitwilligst zusagte. Gleichzeitig gab er
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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