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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

78 
Wenn wir bei den Hautmaterialien gehört haben, daß eine stets steigende 
Menge von Schafen und Ziegen aus der Weißgerberei in die Chrom 
gerberei abgeführt wird, fo bedeutet das natürlich eine Verdrängung 
des Alauns durch das Chrom: andererseits haben die Gerbstoffextrakte 
einen Teil dieses Ausfalls wenigstens für das Handwerk wieder wett 
gemacht; denn feit der Einführung der Gewerbefreiheit haben sich kleine 
und große Weißgerber auf die braunen Schafleder geworfen, und ein 
Faß mit Quebrachoextrakt ist ein fast unentbehrliches Ausrüstungsstück 
der kleinen, noch bestehenden Weißgerbereien, welche unter anderem auch 
durch ihn ihr Leben weiter fristen konnten. 
8 6. Tran. 
Nächst den vegetabilischen und mineralischen Gerbstoffen ist der 
dritte wichtigste Gerbstoff der Tran; denn er ist nicht nur die wich 
tigste Grundlage der ganzen Sämischgerberei überhaupt, sondern er 
wurde und wird noch in großen Mengen zum Einfetten hauptsächlich 
der loh- und chromgaren Leder verwendet. Er wird gewonnen von 
einer Anzahl echter Fische, so von den Haifischen, Dorsch, Kabeljau 
und anderen, dann von verschiedenen Formen aus der Klasse der 
Cetaceen, und endlich liefern auch Robben und Seehunde Tran. 
Die Geschichte der Trangewinnung läßt sich ganz natürlich in 
sechs, nach Zeit und Ort verschiedene Phasen zerlegen. Der Schau 
platz der ersten Phase ist die Westküste Europas vom Golf von Biscaya 
bis hinauf an den nördlichen Polarkreis. Es herrscht in der Litteratur 
keine Einstimmigkeit, ob die Basken oder Norweger sich zuerst mit der 
Trangewinnung beschäftigt haben, und welches Volk des anderen Lehr 
meister gewesen ist Z. Nachgewiesen ist der Walfischfang der Nor 
weger schon im 9. Jahrhundert, und hauptsächlich mit norwegischem 
Tran aus den nördlichen Kontoren der Hansa müssen wir uns die 
Handwerker des ganzen Mittelalters versorgt denken. 
Eine weitere Periode beginnt um die Wende des 16. Jahrhunderts, 
wo, angeregt durch die Fahrten und Beobachtungen der Seefahrer 
Barents, Hudson und Poole 2 ), englische Schiffe nach dem nördlichen 
Eismeer zum Walfischsange ausliefen 3 ), welchen aber bald andere 
Nationalitäten, wie Holländer und Hanseaten sich anschlossen. Um 
diese Zeit wurde eine Reihe Gesellschaften gegründet, um die Tran 
gewinnung vom Heimatlande aus zu organisieren, nämlich in England, 
zuerst die moskovitische Gesellschaft^), dann in Holland und Friesland, 
wo man sich hauptsächlich der Basken als Lehrmeister für den Fang 
') Vgl. Krünitz 1844, S. 482; Ungewitter 1846, S. 369; Scherzer 1885, 
S. 447—448. 2 ) Krünitz 1844, S. 483. s ) Ebenda. 4 ) Ebenda.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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