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Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
  • Title page
  • Contents

Full text

i8 
Allein Amerika importirt etwas aus Europa, das jene 
Wirkung: Amerika Capital zu kosten, Europa zu bereichern, 
nicht hat, sondern gerade die umgekehrte: es importirt 
Menschen daher. Nicht, wie es ehemals Sklaven aus Afrika 
importirte, für die es den Ankaufspreis und die Reisekosten 
zahlen musste, sondern es importirt bessere Arbeiter, als 
es die Schwarzen waren und je sein werden, ohne 
dafür einen Cent auszugeben. Diese Arbeiter bezahlen nicht nur 
ihre Reise bis Amerika, sondern meist auch eine sehr weite 
Landreise i n Amerika und viele Einkäufe in New-York und 
Chicago, sowie ihren Lebensunterhalt daselbst und auf der 
Reise in Amerika bis zu ihrem Bestimmungsorte in diesem 
Lande der grössten Distanzen. Sie bringen zudem oft noch 
Capital mit, und man beobachtet, dass diese Classe von Ein 
wanderern, die Capital besitzen und nicht mehr Lohnarbeiter 
sind, neuerlich sehr zunimmt. 
Zur Zeit, als man noch Neger importirte, kostete ein sol 
cher zwangsweise „einwandernder“ Arbeiter eine bestimmte 
Summe, die man leicht berechnen konnte. Danach bemass 
sich der „Geldwerth“ eines Arbeiters in Amerika auf sehr 
natürliche Weise. Was man damals rechnungsmässig als die 
Kosten eines eingewanderten Arbeiters feststellte, legten ameri 
kanische Statistiker bei jener Wahrscheinlichkeitsrechnung zu 
Grunde, die sie über den Nutzen anstellten, den Amerika aus 
der Einwanderung eines „freien“ weissen Arbeiters zieht, und 
so kamen sie zu dem Resultate, dass im grossen Durchschnitte 
Amerika durch jeden Einwanderer, sei er Arbeiter oder nicht, 
sei er alt oder jung, männlichen oder weiblichen Geschlechts, 
nicht weniger als looo Dollars gewinne. Wenn man in Geld 
berechnet, was der Unterhalt und die Erziehung eines Menschen 
von bestimmtem Alter, Geschlechte und bestimmter technischer 
Ausbildung in Amerika kostet, und wenn man diese für die 
verschiedenen Einwandererkategorien festgestellten Zahlen auf 
die wirklich Einwandernden anwendet, so kann man auch heute 
noch den Geldwerth der Gesammteinwanderung ziemlich sicher 
feststellen. 
Da nun neuerlich viele Einwanderer Capital mitbringen; 
da ferner manche derselben nicht als Deckpassagiere, sondern
	        

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Wirtschaftliches Verpacken. VDI-Verlag, 1926.
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