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Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
  • Title page
  • Contents

Full text

51 
Ein specuHrender Farmer muss das Getreide lagern. Hat 
er eigne Speicherräume, so thut er es dort. Hat er sie nicht, 
und dies ist die Regel, so benützt er den nächsten Elevator. 
Es haben nämlich Capitalisten, die im Westen wohnen, solche 
Speicher, die Paternosterwerke zum billigen Manipuliren des 
Getreides besitzen, an geeigneten Stellen neben Eisenbahn 
stationen gebaut. Hier lagert der Farmer sein Getreide gegen 
Entrichtung einer Gebühr per Bushel und je nach I>änge der 
Eagerzeit. Es liegt hier auf Gefahr des Besitzers des Elevators, 
der Elevator und Inhalt gegen Feuerschaden versichert. Dieser 
stellt dem Eigenthümer des Getreides einen Depotschein aus, 
der negociirbar ist, den er verkaufen oder lombardiren kann. 
Eocalbanken leihen 8o bis 90 Percent des Locomarktwerthes 
zum jetzt sehr billigen Bankzinsfusse darauf. Sie sind gleich 
zeitig Depositenbanken und verzinsen die Ersparnisse der Far- 
uier, denen sie Cheques geben. So wird der kleine Bauern 
stand, welcher immer noch fast allen Weizen und Mais produ- 
cirt, in das Bankgetriebe hineingezogen, zieht aber bis jetzt 
noch grossen Vortheil daraus. 
Da die meisten Farmen Amerikas jene Grösse nicht über 
schreiten, welche in den Einzelstaaten durch die Homestead- 
Exemptionsgesetze gegen Verkauf Schulden halber geschützt 
>st, wie ich das in dem gleichzeitig erscheinenden Werke über 
Heimstättengesetze ausfühce, so geniesst der amerikanische 
Farmer durchschnittlich keinen Hypothekencredit und giebt es 
desshalb auch — was europäischen Lesern auffallen wird — 
zwar Tausende von Depositenbanken, aber keine Hypo 
thekarbanken! Jene Gesetze, welche dem Farmer das 
Schuldenmachen auf Hypothek erschweren, in einzelnen Staaten 
sogar verbieten, haben eine zur Sparsamkeit erziehende Wir 
kung: In guten Erntejahren sammelt der Farmer einen Reserve 
fonds und deponirt ihn in der nächsten Bank, in schlechten 
Jahren zieht er auf dies Depot. Bei uns investirt und depensirt 
Ulan den Ueberschuss der guten Jahre über die Wirthschafts- 
kosten und leiht in schlechten Jahren Geld auf Hypothek, 
kis die Subhastation dieser liederlichen Wirthschaft ein Ende 
uiacht. Mit dem Depötsystem ist naturgemäss das Warrant- 
System für das zur fungiblen Waare durch Gradirung gewor- 
4*
	        

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Ursachen Der Amerikanischen Concurrenz. Bahr, 1883.
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