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Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Historisch-kritische Gesamtausgabe
  • Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)
  • Title page
  • Einleitung
  • 1861
  • 1862
  • 1863
  • 1864
  • 1865
  • 1866
  • 1867
  • Index
  • Contents

Full text

(988) 1866 Juli 9 
dieser arbitre de ]l’Europe existiert, Und dann dieser Bismarck 
selbst, der, um im Innern einige Monate scheinbar feudal und 
absolutistisch regieren zu können, nach Außen die Politik der 
Bourgeoisie with a vengeance verfolgt, der Bourgeoisie die Herr- 
schaft präpariert, Wege einschlägt, auf denen nur mit liberalen, 
selbst revolutionären Mitteln voranzukommen ist, und dabei seine 
eignen Krautjunker ihren eignen Prinzipien tagtäglich ins Gesicht 
schlagen läßt. Die Überreicher des Ehrenschilds an Franz Bomba 
alliiert mit Garibaldi, und die Vertreter der Throne von Gottes 
Gnaden Länderschlucker trotz Viktor Emanuel! Nie gab es was x 
Schöneres als die Kreuzzeitung während der letzten 4 Wochen, und 
die historisch-feudale Partei, deren Begründung dem hochseligen 
Genie Flriedrich] W[ilhelms] IV. so viel Mühe und Arbeit ge- 
kostet, erstickt jetzt an dem Dreck, den sie auf Kommando ihres 
eignen Führers fressen muß. 
Die einfache Tatsache ist: Preußen hat 500000 Zündnadel- 
gewehre und die übrige Welt keine 500. Unter 2, 3, vielleicht 
5 Jahren kann keine Armee mit Hinterladern bewaffnet sein. Bis 
dahin hat Preußen das prae. Glaubst Du, daß Bismarck den Mo- 
ment nicht ausnutzen werde? Sicher. Der Bonaparte wird sich zo 
sehr hüten, Krakeel anzufangen, und was die Russen angeht, so 
brüllen sie zwar sehr grob in dem Journal de St. Petersbourg, aber 
sie sind militärisch jetzt weniger zu fürchten als je. Ich zweifle 
gar nicht, daß die plötzliche, ungeheure Machtentwicklung Preu- 
ßens Bonaparte und die Russen zusammentreiben wird, und daß 25 
ihr erstes Bemühen sein wird, alle und jede Machtvergrößerung 
Preußens zu verhindern. Aber sie werden sich hüten, es zum Krieg 
kommen zu lassen; was Frankreich angeht, so wäre seine aktive 
Einmischung ja das beste Mittel, die Süddeutschen den Preußen 
vollends in die Arme zu-treiben und den Bürgerkrieg vergessen % 
zu machen. Und was die Russen angeht, so ist Monsieur Bismarck 
der Mann, ihnen mit einer neuen polnischen Insurrektion zu 
drohen, und sie wissen, daß der Kerl gewissenlos genug dazu ist. 
Überhaupt kennt B[ismarck] seine Macht zu gut und weiß auch, 
daß sie in diesem Maß nur ein paar Jahre dauern kann, und ich z 
glaube, er wird sie ausbeuten bis aufs letzte Stückchen. Dazu ist 
Bonaparte am Ende immer mit Belgien zu kaufen, und der Plan 
der Teilung Belgiens zwischen Frankreich und Holland, welches 
dann Luxemburg an Frankreich abtreten würde, ist zwischen Goltz, 
Bonaparte und dem Kronprinzen von Holland gar nicht lange vor « 
dem Krieg „in Aussicht genommen worden“. Ich glaube, es ist 
noch lange nicht am Ende mit dem Krieg, und da kann sich noch 
Manches ereignen. 
Die Russen scheinen wirklich schon seit einiger Zeit die 
Schwenkung nach Östreich zu gemacht zu haben. und dieser 45 
346
	        

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Der Briefwechsel Zwischen Marx Und Engels 1861-1867 / Herausgegeben von D. Rjazanov. Marx-Engels-Verlag G. M. B. H., 1930.
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