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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
832279064
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-64432
Document type:
Monograph
Author:
Worms, Émile
Title:
L' Allemagne économique ou histoire du Zollverein Allemand
Place of publication:
Paris
Publisher:
Ainé
Year of publication:
1874
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 631 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

300 
Zweites Buch. Die Gegner. 
durch die Abschaffung der Binnenzollschranken die gleiche innere 
Einheit erobert. Aber Deutschland war noch 1815 in eine Menge 
von Staaten ungleicher Bedeutung zerstückelt, die sich gegeneinander 
durch Zollschranken absperrten. Die Petition, die List im Namen 
des Handelsvereins 1819 an den Bundestag richtete, zählt nicht 
weniger als 38 Zollgrenzen im Inneren des deutschen Bundes auf. 
Dabei erwähnt er nicht einmal alle die Schranken, die in jedem der 
verbündeten Staaten noch dazu kamen und den Handel hemmten. 
Allein in Preußen zählte man nicht weniger als 67 verschiedene 
Tarife 1 ). In einer anderen Petition sagte List; „In Wahrheit, 
während die anderen Nationen die Wissenschaften und die Künste 
pflegen, auf Grund derer der Handel und die Industrie ihren Auf 
schwung nehmen, muß der deutsche Kaufmann und Fabrikant heute 
den größten Teil seiner Zeit auf das Studium der Zolltarife und der 
Wegegelder verwenden 2 ).“ 
Diese Nachteile wurden durch einen besonderen Umstand noch 
vergrößert: nämlich durch das völlige Fehlen des Zolles gegenüber den 
Erzeugnissen der Nachbarstaaten. Die deutschen Staaten schlossen 
sich gegenseitig ihre Grenzen, aber Deutschland selbst blieb, da es 
eine wirksame Zentralverwaltung nicht besaß, für die fremden Waren 
offen. Diese Lage machte sich nach Aufhebung der Kontinental 
sperre besonders nachteilig bemerkbar. Kaum war nämlich der 
Friede hergestellt, als England den Kontinent mit seinen Erzeug 
nissen überschwemmte, denn es war während des Krieges von seinen 
Absatzgebieten getrennt gewesen und hatte sich infolgedessen ge 
zwungen gesehen, in seinen Fabriken enorme Warenvorräte an- 
zusammeln. In Frankreich fand es verschlossene Türen, da die 
Restauration ein strenges Schutzzollsystem hergestellt hatte, während 
in Deutschland diesen zu Spottpreisen gelieferten Waren Tor und 
Tür offen standen. 
Die deutschen Kaufleute und Fabrikanten fingen an, unruhig zu 
werden. Von allen Seiten erhob sich der Ruf nach wirtschaftlicher 
Einheit und nach einem gleichmäßigen Zolltarif an der Grenze. Die 
gesamte öffentliche Meinung erstrebte die Reform, die zu gleicher 
Zeit der erste Schritt zur nationalen Einheit zu sein schien. 
Preußen verwirklichte 1818 seine eigene Handelseinheit, indem es 
*) List, Werke, Ansg. Häussbe, Bd. II, S. 17. Das Nationale System 
wurde 1883 in der 7. Ausg. von Ehebbes mit einer ausgezeichneten kritischen und 
historischen Einführung veröffentlicht. [Dagegen entstammen die im folgenden, wie 
auch die im Texte angeführten Stellen der ersten Ausgabe von Cotta, 1841. Anm. 
des Übers.] 
2 ) Der Versammlung der deutschen Fürsten in Wien im Jahre 1820 unterbreitete 
Bittschrift, Werke, Bd. II, S. 27.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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