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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

78 
I. Buch. Production und Consumtion. 
bezeichnet werden. Eine weise Regierung kann es verhindern, daß sich solche 
Wandlungen plötzlich vollziehen, und kann diesen Opfern von Umgestaltungen, 
welche sich zum allgemeinen Besten vollziehen, die verdiente Entschädigung 
gewähren, so daß die unvermeidlich eintretenden Verluste gemildert werden 
und sich erträglich gestalten. In Ländern hingegen, in welchen die socialen 
Verhältnisse desorganisirt sind, haben gewisse den arbeitenden Klassen ange- 
hörige Kreise der Bevölkerung in der That allen Grund, sich der Einführung 
der Maschinen nach Kräften zu widersetzen. Die Unternehmer aber fühlen 
sich in solchen Fällen angetrieben, Erfindungen zu veranlassen, deren sie sich 
als Mittel bedienen können, um des Widerstandes ihrer Arbeiter Herr zu 
werden oder deren Unabhängigkeit zu vernichten. Es war das z. B. während 
der socialen Kämpfe zu Beginn dieses Jahrhunderts der Fall. Dazumal 
gelangten in London eine verbesserte Druckerpresse und in der Nottinghamer 
Strumpfwarenindustrie Arbeit ersparende Webstühle zur Verwendung. Auch 
in spätern Zeiten haben Arbeitseinstellungen häufig die Veranlassung dazu 
geboten, daß Verbesserungen im Maschinenwesen vorgenommen wurden, wie 
solche Verbesserungen umgekehrt auch die Ursache von Arbeitseinstellungen 
geworden sind. Alle diese Erscheinungen brauchen aber nicht mit Naturnoth 
wendigkeit einzutreten. 
Jedenfalls beruht die gegen die Maschinen erhobene Anklage, daß sie die 
Gesamtheit der Arbeiter durch Verminderung der Nachfrage nach Arbeit 
schädigten, auf ganz irrthümlicher Anschauung der Verhältniffe. Die Ver 
wendung von Maschinen ermöglicht vielmehr eine Steigerung der Production 
und gewährt dergestalt einer größer» Anzahl von Menschen die Möglichkeit, 
ihreil Unterhalt zu finden. Sie gewährt den Menschen ein größeres Thätig 
keitsfeld und ruft eine stärkere Nachfrage nach Arbeit hervor. Mur in den 
Fällen, in welchen entweder die Production unrichtige Bahnen eingeschlagen 
hat, wie z. B. da. wo auf Güter, welche der Production erst in zweiter 
Linie dienen, wie etwa auf Eisenbahnbauten, viel Arbeit und Kapital ver 
wendet worden ist, oder wo die Einführung des Maschinenbetriebes die Ver- 
theilung des Nationalvermögens beeinflußt und es wenigen ermöglicht hat, 
auf Kosten des Elendes vieler zu prositiren. kann es vorkommen, daß für 
kürzere oder längere Zeit gewisse Kreise der Arbeiterschaft nicht den ausreichenden 
Unterhalt finden. Aber es kommen Fälle einer schlechten Vertheilung des 
Nationalvermögens auch da vor, wo Maschinen nicht zur Verwendung ge 
langen, und eine solche Vertheilung ist mit der Einführung und dem 
Gebrauche derselben durchaus nicht nothwendigerweise verbunden. Es gibt 
genug andere Gelegenheiten zur Beeinträchtigung und Unterdrückung. Die 
künstliche Verminderung der Jntensivität der Production von seiten der 
jenigen, welche über einen großen Theil der Productionsmittel verfügen und
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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