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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

6. Kap. Schauplatz und Ausdehnung der Güterproduction. 
89 
der Dampfschiffe und vor allem der Eisenbahnen hervorgerufen, hat noch ge 
waltigere Folgen gehabt und die Menschen, die früher hauptsächlich Dörfer 
und Einzelgehöfte bewohnten, vielfach in großen Städten zusammengeführt. 
Dieses unverhältnißmäßige Anwachsen der Städte ist einer der auffälligsten 
Züge des 19. Jahrhunderts, und in allen Ländern, in welchen die neuen 
Transportmittel in weitem Umfang zur Anwendung gelangt sind, wahrnehmbar: 
so in Großbritannien und Irland, in Frankreich, in Deutschland, in Belgien, 
in den Vereinigten Staaten u. s. w. Bisweilen hat die Zahl der ländlichen 
Bevölkerung sogar absolut abgenonimen, nicht nur im Verhältniß zur städtischen 
Einwohnerschaft; dies ist z. B. in England und in Frankreich der Fall ge 
wesen. Die Ursache des Phänomens der großartigen Zunahme der städtischen 
Bevölkerung liegt offen zu Tage. Die neuen Communicationsmittel haben 
die Hindernisse beseitigt, unter welchen die Wirkungen des von den Städten 
uns die Außenwohnenden geübten Reizes nicht zu voller Geltung kommen 
konnten. Die verschiedensten Gründe, religiöse, politische, wiffenschaftliche, 
literarische, künstlerische und andere Interessen ziehen Leute deshalb in die 
Städte, weil sie vielfach nur in diesen gepflegt werden können. Sodann üben 
die in den Städten sich darbietenden erlaubten und unerlaubten Vergnügungen 
eine mächtige Anziehungskraft aus, wozu noch der Umstand kommt, daß die 
unerlaubten Vergnügungen in den Städten viel mehr im geheimen genossen 
werden können, als das auf dem Lande möglich ist. Endlich' machen die durch 
die Organisation der Arbeit gewährten Vortheile gerade die Städte zum Sitz 
der Industrien, soweit dem nicht gewichtige Hemmnisse entgegenstehen. Früher 
war das bedeutendste Hinderniß dieser Art, welches sich dem Wohnen und 
dem Industriebetrieb in den Städten entgegenstellt, die Theuerung der Nahrungs 
mittel und des Rohmaterials. Das Leben auf dem flachen Lande war lang- 
aber 1,11% Biese #en f# inbeffen infolge ber ans bein 
ebictc des Transportwesens vollzogenen Revolution sehr geändert. Es hat 
eine bedeutende Verbilligung der betreffeiiden Gegenstände stattgefunden, wenn- 
9 eich dieselben in den größern Städten noch immer theurer sind als auf 
dem Lande. 
Alle diese Verhältnisse haben zur Bildung großer Bevölkerungscentren in 
en Städten beigetragen und allmählich Uebelstände gezeitigt, die zivar nicht 
on und für sich neu waren, aber eine früher nicht gekannte Ausdehnung 
erselben erlitten. Die Entdeckung Amerikas brachte zunächst den spanischen Häfen 
! 1 st und Cadiz, später den englischen und niederländischen den größten Vortheil, 
, ? â nd di^ Mittelmeerländer ziemlich leer ausgingen. Die im Mittelalter so ver- 
k hrsreiche Ostsee ist im Laufe der vergangenen Jahrhunderte gegen die Nordsee und 
" CCstn ganz in den Hintergrund getreten. Es lassen sich viele derartige Beispiele
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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