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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

118 
I. Buch. Production und Consumtion. 
Achtes Kapitel. 
Der Aufschwung und der Verfall der Nationen. 
Die Familie bildet die Grundlage des Staates, der eben durch die Verviel 
fältigung der Familien entstanden ist. In allen civilisirten Ländern, in welchen 
ein gesundes Familienleben herrscht und sich nicht außerordentliche Heim 
suchungen, wie Kriege oder Seuchen, einstellen, wird die Zahl der Geburten 
die der Todesfälle alljährlich bedeutend übersteigen. Dieser Ueberschuß ist 
natürlich je nach den Umstünden sehr verschieden, aber man wird der Wahr 
heit nahe kommen, wenn man behauptet, daß er in gewöhnlichen Jahren nicht 
weniger als zehn auf das Tausend der Gesamtbevölkerung betragen darf. 
Hält er sich bedeutend unter diesem Verhältnisse, so ist etwas nicht in Ordnung, 
entweder sind im Familienleben Schäden vorhanden, wie in den eine geringe 
Zahl von Geburten aufweisenden Ländern, z. B. in Frankreich und in den 
Neuenglandstaaten Nordamerikas, oder es herrschen schlimme Gesundheitsver 
hältnisse, von welchen z. B. die hohen Ziffern der Sterblichkeitsstatistik von 
Spanien und gewissen Theilen Indiens Zeugniß ablegen. 
Wo derartige ungünstige Verhältnisse nicht bestehen, wird sich die Be- 
völkerungszahl einer kräftigen Nation allein infolge des Ueberschusses der 
Geburten über die Todesfälle jährlich um 10—20 vom Tausend vermehren, 
und falls nicht eine starke Auswanderung oder eine große Katastrophe da 
zwischentritt, in weniger als einem halben Jahrhundert verdoppeln. 
In der That sind denn auch die europäischen Völker in den letzten 
80 Jahren an Zahl schnell gewachsen, da Krieg, Pestilenz und Hungersnoth 
während dieses Zeitraumes verhältuißmäßig feine sehr beträchtliche» Ver 
wüstungen unter ihnen angerichtet haben. Ilnd dieses Wachsthum hat sich voll 
ziehen können, obgleich in unserem Jahrhundert Millionen von Menschen in die 
Neue Welt ausgewandert sind. In gewissen Theilen Amerikas hat infolge dieser 
Emigrationsbewegung eine noch größere Bevölkerungszunahme stattgefunden. 
So ist die Einwohnerzahl der Vereinigten Staaten während der letzten 
100 Jahre von ca. 4000 000 auf 62 000000 und diejenige Brasiliens von 
weniger denn 1000 000 auf ungefähr 15 000 000 gestiegen. Andrerseits 
ist das spanische Amerika fast ein halbes Jahrhundert lang bis etwa zum 
Jahre 1870 durch Bürgerkriege verheert worden, und die beträchtliche Zu 
nahme der Bevölkerung, die in einigen dazu gehörigen Ländern bemerkbar 
war, hat erst seitdem ihren Anfang genommen. In Europa betrug der 
Ueberschuß der Geburten über die Todesfälle während der letzten Jahre durch 
schnittlich in Oesterreich und Belgien 9 vom Tausend, in Italien 10, in 
Ungarn 11, im Deutschen Reich und in Schweden 12, in England, Schott-
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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