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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

8. Kap. Der Aufschwung und der Verfall der Nationen. 
127 
Eroberungen von Tyrus durch Alexander den Großen, von Syrakus durch 
griechische Stammesgenoffen, von Saguntum, Tarent und Korinth durch die 
Römer, von Aquileja durch die Hunnen, von Jerusalem durch die Kreuzfahrer, 
wie sie weiter während der Albigenserkriege, während der Religionskriege iin 
*6. Jahrhundert und noch im Dreißigjährigen Kriege an der Tagesordnung 
waren, um gar nicht davon zu reden, was die noch heidnischen Ungarn und 
andere nicht christliche Völker des Mittelalters, was die Mongolen und später 
ì>ie Türken an Mord- und Schandthaten aller Art verübten, sind glücklicher 
weise nicht mehr alltägliche Erscheinungen. Selbst die Blutthaten der frän 
kischen Revolution haben ziffermäßig nicht so viele Menschen auf das Schafott 
gebracht, als vielleicht im zweiten punischen Kriege die Eroberung von Tarent 
durch pjx Römer an Opfern erforderte. Es kann nicht geläugnet werden, 
daß die menschenfreundlichen Lehren des Ehristenthums endlich sehr weite Kreise 
von Menschen in hohem Grade mit Achtung vor dem menschlichen Leben er 
füllt haben und über die antike Mißachtung des Wohlseins und sogar des 
Daseins der Armen und Kleinen und die altgermanische Rauf- und Fehdelust, 
elche bis in die Turniere hinein sich geltend machte und so vielen das Leben 
kostete, zum guten Theile obgesiegt haben. Diese Thatsache hat sicher zu der 
' urken Volksvermehrung beigetragen. Tie durchschnittliche Lebensdauer der 
Menschen wurde länger und die Schonung des Privateigenthums, wie sie in 
^kn Kriegen der Neuzeit mehr und mehr hervorgetreten ist, verhindert jene 
Rnssenvernichtung von Kapital, die früher das Entstehen so vieler Familien 
unmöglich machte. 
wirken die christlichen Grundsätze der wahren Humanität auf das 
wuchtigste in einer Zeit nach, welche das Christenthum, nachdem es die Er- 
ölehung des Menschengeschlechtes in so hohem Grade gefördert, als Glaubens- 
whalt leider zum Theil verworfen hat. Sogar die direct antichristlichen Par- 
dwn getrauen sich angesichts der glaubenstreuen Vevölkerungselemente, welche 
w mit besonderem Eifer festgehaltenen religiösen Ueberzeugungen durch Werke 
er Charitas in großartiger Weise bethätigen, nicht zum altheidnischen Princip 
kr Unterdrückung des Schwachen und der Ausrottung der gefährlichen Gegner 
uwie zur rücksichtslosen Vernichtung der unschädlich gemachten feindlichen 
ulker zurückzukehren. Möglich, daß diese iin guten Sinne humanitäre Strö- 
^. Un 9 dks 18. und 19. Jahrhunderts noch lange anhält, und man wird 
^ks um so mehr annehmen können, wenn eine Rückkehr zu den Grundsätzen 
eS Glaubens in größerem Umfange stattfinden sollte. 
2"s alles wird nun aber möglicherweise die Wirkungen einer spätern 
erI vorsichtigern Abschließung der Ehen und einer größern, oft auch in ganz 
aubter Weise sich bethätigenden Zurückhaltung im ehelichen Geschlechtsverkehr 
ra Üsiren. Es kommt eben darauf an, in welchem Maße diese beiden in
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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