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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

10' 
10. Kap. Die verschiedenen Zweige der Konsumtion. 
147 
wo das Baumaterial im Ueberflusse und in der Nähe vorhanden ist, wie das 
wit dem Bauholz im Mittelalter der Fall war und in gewissen Gegenden 
Amerikas noch immer der Fall ist, auf ein Minimum reduciren. Die Be 
rechnung dieser Kosten ist oftmals schwierig. Wenn die Leute in ihren eigenen 
Behausungen wohnen, sind jährlich nur die Ausgaben für die Steuern und 
Umlagen sowie für die Erhaltung und die Reparaturen als Auslagen für 
Wohnung in Rechnung zu setzen, und bedeutende Aufwendungen erweisen sich 
uur von Zeit zu Zeit erforderlich. Falls die Wohnung als Arbeitsstätte dient, 
muß six auch zum Theil zum Kapital des Besitzers und nur zum Theil den zum 
unmittelbaren persönlichen Genuß dienenden Objecten zugezählt werden. Leichter 
lst die Berechnung, wenn die Menschen in gemietheten Wohnungen leben. 
Die Unterschiede, welche die Behausungen je nach dem Wandel der Zeiten, 
kr Länder und des Klimas sowie mit Rücksicht auf die verschiedenen Grade 
Geschicklichkeit im Bauen, des religiösen Sinnes, des Reichthums und des 
^tandesunterschiedes und weiter auch mit Rücksicht auf die Beschaffenheit des 
erkehrslebens und der Beschäftigung der verschiedenen Menschen, auf die 
krhältniffe des Familienlebens, auf Religion und Sittlichkeit aufweisen, sind 
geradezu endlos und sind eines der wichtigsten Objecte, mit denen sich die 
ulturgeschjchte zu befassen hat. Zum Theil sind sie allerdings ganz über 
fallend die Folgen und nur in geringem Grade die Ursache der culturellen 
utwicklungsstufe, auf der ein Volk steht. 
^o geben die ausgedehnten Palazzi und Hotels der großen und reichen 
Familien des Italiens der Vorzeit und Altfrankreichs davon Kunde, daß sie 
^tammfamilien bewohnt wurden, und auch heutzutage verkünden diese Ge- 
. au ^ e zum Theil das immer noch. Dagegen deuten die kleinen Kinderzimmer 
! n Modernen französischen Miethhäusern darauf, daß man das Vorhanden 
en einer geringen Kinderzahl voraussetzt. Aber in beiden Fällen ist die 
kschaffenheit der Wohnung nicht die Ursache, sondern die Wirkung bestehender 
ì krhältniffe. Ebenso verhält es sich einerseits mit den großen für Herrschaft 
^ Dienerschaft gemeinschaftlichen Speisesälen in den alten Schlössern und 
ļļ n ererseits mit der Absonderung der für die letztere bestimmten Räume von 
on Gemächern der Herrschaft, wie sie in den eleganten Wohnungen der 
^bazeit üblich ist. Diese Verschiedenheit der Einrichtung zeigt an, in welchem 
kade das zwischen Herrn und Diener bestehende Verhältniß in der frühern 
ein anderes war, als es sich in der Gegenwart gestaltet hat, ist aber 
y Abnahme der Vertraulichkeit zwischen Herrschaften und Dienstboten 
urchaus nicht der ausschlaggebende Grund. Auch die in der mohammedanischen 
^ b t bestehende Absonderung der für die Frauen bestimmten Wohnräume von 
kNlenigen der Männer ist gleichfalls nichts anderes als ein Resultat herrschender 
Gchaullngen und 
ntten.
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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