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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

10. Kap. Die verschiedenen Zweige der Konsumtion. 
159 
Atmosphäre das Reisen heutzutage vielfach zu einer wahren Nothwendigkeit 
geworden 1 . 
D) Kunstgenüsse, wie sie Gemäldegalerien, Museen, der Privatbesitz 
E^ler Kunstwerke, kleinerer Kunst-, Kupferstich- und anderer dergleichen Samm- 
ļungen gewähren. 
E) Literarische Genüsse, die Beschäftigung mit interessanter wissen- 
gastlicher Lecture und das Lesen belehrender und unterhaltender Zeitschriften 
und Bücher aller Art. 
Auf diesem Gebiete wird leider mehr des Verderblichen als des Guten 
geboten, und ganz abgesehen davon, daß die Mehrheit der heutigen Zeit 
schriften und Tagesblatter mehr oder weniger der Verbreitung des Unglaubens 
und der Jmmoralität sowie einer nur zu sehr auf äußerliches Genußleben 
gknchteten Lebensanschauung dient, ist das heutzutage wahrnehmbare Ueber- 
^ìegen der Zeitungslectüre höchst bedauerlich, weil es ein ernstliches Hinderniß 
. das Lesen eingehender und gründlicher Bücher bildet und dergestalt eine 
uuf alle Gebiete sich erstreckende Halbwisierei auf Kosten des ernsten Wiffens 
^fördert. Sosehr wir uns daher gegen eine auch nur indirecte staatliche 
Dämpfung des Zeitunglesens als solchen, das nun einmal beim Bestehen 
ŗkcheitlicher Institutionen des öffentlichen Lebens seine volle Berechtigung hat, 
/ áren müssen, so wäre es doch sehr zu wünschen, daß eine strenge Hand- 
ļļ ung des Preßgesetzes gegen licentiöse literarische Erzeugnisse lind unsittliche 
o er schwindelhafte Inserate stattfände. 
' Uebrigens ist das Reisen auch im Alterthum bereits in weitem Umfang üblich 
stŗ Hatten doch die vornehmen Römer ihre Villen zum Theil in ziemlicher Ent- 
das^ bon ^ er Ştadt. Die Villenkolonien von Bajä, Misenum u. s. w. waren für 
Nejs> ^ er Kaiserzeit das, was für unsere Zeit Nizza und der Genfersee sind. Auch 
fisto T ^ Um ^ìvecke der Erforschung und Schilderung der Länder waren nichts Nn- 
lichx Hat doch das 2. Jahrhundert nach Christus an Pausanias einen form« 
die H.^'kchischen Reiseschriftsteller aufzuweisen. Im Mittelalter befriedigten dann 
Ņat ŗ^^iûge und die Wallfahrten zu fernen Gnadenorten das nun einmal in der 
Hoà ^'^ļer Menschen tief wurzelnde Reisebedürfnih. Auch der Besuch weit berühmter 
anlas; wie Paris und Bologna, gab wenigstens im spätern Mittelalter die Ver- 
Sitt õ" vielen Reisen. Sodann wurde es im 17. und 18. Jahrhundert allgemein 
Männer aus angesehenen und reichen Familien die große Tour durch 
ja sä Holland, Deutschland und Italien machen zu lassen. Und schon im vorigen, 
lifci/o” UU Jahrhundert wurden dann große Reisen im Stil von Goethes Italie« 
Ņkise für reiche und hoch gebildete Leute zur förmlichen Mode. Reisen dieser 
Die şi'? şicherlich eines der trefflichsten Bildungsmittel und einer der edelsten Genüffe. 
weit r Geraus häufigen Reisen des sogen, gebildeten Mittelstandes hingegen, so- 
zum r nií;t öloß Erholung im Gebirge und harmloses Vergnügen in großen Städten 
i m ìî ^eck haben, werden vielfach ein Mittel zur Aneignung eines anmaßenden und 
ŗ veil vorschnellen Halbwissens und eine nutzlose Vermögensverschwendung.
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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