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Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

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Bibliographic data

Full text: Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
  • Title page
  • Contents
  • Die Statistik der privaten industriellen Unternehmungen
  • Zweck, Methode und Material der vorliegenden Arbeit
  • Bearbeitung des Materials
  • Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
  • Die durchschnittliche Kapitals- und Vermögensverteilung in den Jahren 1901 bis 1910
  • Schluß

Full text

8 DIE TECHNIK DES WIRTSCHAFTLICHEN VERKEHRS 
Münzen oder anderen Güter, die dieses Recht besitzen, bilden das 
Währungsgeld oder Kurantgeld eines Landes, Besteht dieses ‚Wäh- 
rungsgeld aus edlen‘ Metallen, so spricht man von einer Metall- 
währung. 
Münzfuß ist die Anzahl der Münzeinheiten, die aus der Einheit 
des Münzgewichtes geprägt werden; so gehen 3444*/, Goldfranken, 
in Deutschland 2790 Goldmark auf 1 kg feinen Goldes, 
Jede Münze muß, wenn sie ein vollwertiges Tauschmittel bilden 
soll, vollwertig sein, d. h. ihr Metallwert soll dem auf der Münze 
geprägten Nennwert entsprechen, Man prägt z. B. in Deutschland 
279 Münzen aus einem Kilogramm feinen Goldes und nennt eine solche 
Münze Zehnmarkstück; das Gold, das ein solches Zehnmarkstück 
enthält, soll daher 10 Reichsmark wert sein, Dies wird, da 279 Zehn- 
markstücke 1 kg feinen Goldes wiegen, nur dann zutreffen, wenn 
1 kg feinen Goldes 2790 M kostet. Soll daher der Metallwert einer 
Münze ihrem Nennwert entsprechen, d. h. soll die Münze ihrem 
Metallgehalte nach so viel wert sein, als auf ihr verzeichnet steht, 
so muß der Preis des Münzmetalles dem Münzfuße (im obigen Bei- 
spiele 2790 M) gleichkommen, Diese Übereinstimmung des Metall- 
preises mit dem. Münzfuße wird bewirkt durch das freie Prägrecht; 
unter diesem versteht man das Recht jedermanns, Gold in be- 
liebiger Form in die Münze einzuliefern und sich gegen Zahlung der 
Prägekosten die betreffenden Münzen ausprägen zu lassen. 
Wird z. B. im Deutschen Reiche Gold zur Ausmünzung eingeliefert, 
so erhält man nach Berechnung der Prägekosten (und einer kleinen Probe- 
gebühr) für jedes Kilogramm Feingold 2790 M geprägte Goldmünzen. Würde 
der Preis‘ des Barrengoldes unter 2790 M sinken, so würde man: so lange 
Gold unter 2790 M kaufen, um sich dafür in der Münze 2790 M ‚ausprägen 
zu lassen, bis der Marktpreis des Goldes diesen Preis erreicht hat; würde 
dagegen der Preis des Goldes über 2790 M gestiegen sein, so. würde man 
(solange auf diesem Wege 1 kg Feingold zu 2790 M erhältlich ist) je 
2790 Goldmark einschmelzen, bis der Preis wieder auf 2790 M ‘gefallen ist. 
Der Preis eines‘ Kilogramms feinen Goldes kann daher, solange’ das 'freie 
Prägerecht: besteht und Goldmark im freien Verkehr wären, weder; wesentlich 
unter 2790 M fallen, noch. darüber steigen und bewegt:sich somit in der 
Nähe des Münzfußes (2790 M). 
Das freie Prägerecht bewirkt somit, daß der, Nennwert :einer 
Münze ihrem Metallwerte gleich bleibt; wird das freie Prägerecht 
eingestellt, so behält wohl die Münze ihren Nennwert bei, aber ihr 
Metallwert sinkt unter diesen; danach scheidet man das Währungs- 
geld in Hauptmünzen und Nebenmünzen. Hauptmünzen sind solche 
Münzen, die unbeschränkte Zahlkraft und freies Prägerecht,besitzen, 
Freiburg 1897. S. 215. Dagegen, bezeichnet Helfferich‘ (a. a. O., S. 375) als 
Währung den als Einheit aufgefaßten Inbegriff des Geldes :eines bestimmten 
Staates. oder einer bestimmten Staatengemeinschaft.
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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