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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

194 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
Gegenstände werden nur dann eigentliche Monopolpreise, ein wirkliches Monopol 
tritt nur dann in Wirksamkeit, wenn für solche außerordentlich werthvolle 
Güter ein höherer Preis gezahlt wird, als die Seltenheit derselben gemall 
den Regeln, welche für die Bildung der Marktpreise maßgebend sind, natur 
gemäß mit sich bringt; denn der Monopolpreis ist ein höherer als der Markt 
preis, d. h. als der Preis, welcher erzielt worden wäre, wenn nicht minder 
auf seiten der Verkäufer als der Käufer ein freier Mitbewerb unter einer größern 
Anzahl von Producenten resp. von Consumenten stattgefunden hätte. 
Das ist das Hauptübel, welches das Bestehen von Monopolen zur Folge 
hat: die im Besitz derselben Befindlichen machen ihren Profit zum Schaden der 
Allgemeinheit. Auch wird dadurch, daß die Zahl der Producenten geringer rst. 
als sie beim Bestehen eines freien Marktes sein würde, vielfach eine Verminderung 
des factisch vorhandenen Vorraths an Gütern der betreffenden Art herbei 
geführt. So manche Producenten scheuen vor einer allzu großen Ausdehnung 
ihres Betriebes zurück, weil sie die stark vermehrte Mühe und die vergrößerte 
Gefahr der Veruntreuungen von seiten ihrer Untergebenen fürchten. Au« 
besteht die Gefahr, daß sich Leute, die sich im Besitz einer großen ge 
sicherten Einnahme befinden, gegenüber Betriebsverbefferungen, deren Prüfung 
Mühe und Kosten verursacht, und die eventuell nicht den erhofften Erfolg 
haben, ablehnend verhalten. Ferner aber kommt es sehr häufig vor. daß b# 
Monopolbesitzer directe Maßregeln zur Beschränkung der Erzeugung gewş 
Güter ergreifen. So haben die Holländer seinerzeit den größten Theil de 
indischen Muskatpflanzungen ausrotten lassen, um einen höhern Preis der 
Producte der übrig gebliebenen zu erzielen. Auch ist es in der Vorzeit geschehe ' 
daß Getreide dem Verkehr entzogen und sogar vernichtet wurde, um eine klink' 
liche Theuerung hervorzurufen. Ja noch in unsern Tagen hat man l 
Staate New York in der gleichen Absicht Milch aufgekauft und dann all ' 
geschüttet. Solche Praktiken sind eine der Formen, unter denen die absichtlşş 
Nichtausnutzung der Hilfsquellen eines Landes auftritt, dieses gemeinschädlşş 
Uebel, von dem wir bereits am Ende des 8. Kapitels des I. Buches 
spiele angeführt haben. { 
Uebrigens braucht selbstverständlich das Bestehen eines Moilopols n>« 
immer dahin zu führen, daß eine möglichst geringe Quantität von Güte 
zum höchst möglichen Preise zum Verkaufe gelangt. Ja es ist nicht einM 
wahrscheinlich, daß es so weit kommt. Aber die Thatsache, daß die 
eines Monopols die Preise in die Höhe treibt, ist unläugbar, und dieses M 
ist so groß, daß es keiner Uebertreibungen bedarf, um die schlimmen Folg 
solcher Zustände in das gehörige Licht zu setzen. 
Namentlich im Mittelalter bestand fortwährend die Gefahr, daß gew'll 
lose Speculanten die Marktzufuhren aufkauften, bevor sie ihren Bestimmung
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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