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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

206 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
handelt. Die früher erwähnten großen Verschiedenheiten, welche hinsichtlich 
der Productionskosten für den Unternehmer und betreffs des Werthes der 
Güter für die einzelnen Konsumenten bestehen, lasten die Existenz solche 
Differenzen im allgemeinen leicht begreiflich erscheinen. In diesem Kapitel haben 
wir uns mit gewissen besondern Gründen derselben zu beschäftigen. 
1. Das Maß der persönlichen Fähigkeiten des Kaufmanns, 
Industriellen u. f. w. begründet in den Resultaten, welche die Geschäftsführung 
der einzelnen Unternehmer liefert, sehr wichtige Differenzen. Man kann dar 
aus dem größern oder geringern Erfolge oder Mißerfolge von Unternehmungen 
abnehmen, welche im übrigen ähnliche oder gleiche Existenzbedingungen aus 
zuweisen haben und sich nur insofern in verschiedener Lage befinden, als ihre 
Leiter nicht denselben Grad von Begabung für die geeignete Führung der 
Geschäfte besitzen. Ein amerikanischer Volkswirt hat vor einigen Jahren heraus 
gerechnet, daß etwa drei Viertel von denjenigen, welche eine Unternehmung 
beginnen, binnen fünf Jahren einen Mißerfolg erleben. 
Ein anderer amerikanischer Schriftsteller hat dann sogar behauptet, da!' 
90 Procent von allen denen, welche Geschäfte auf ihre eigene Rechnung 
treiben versuchen, keinen Erfolg erzielen, und in Frankreich rechnet man, das' 
die Zahl der wirklich erfolgreichen neuen Unternehmungen nicht mehr als 
15 Procent der Gesamtzahl ausmacht. Ein großer Theil dieser häufige" 
Mißerfolge ist sicher eine Folge persönlicher Untüchtigkeit. Jeder erfahrene 
und sachverständige Großgrundbesitzer kann Auskunft darüber geben, ein w>e 
großer Unterschied zwischen den Leistungen eines fähigen und denjenigen eine? 
unfähigen Pächters besteht. Von zwei Actiengesellschaften in sehr ähnliche" 
Verhältnissen kann die eine 2, die andere 10 Procent Dividende zahlen, K 
nach dem Grade der Tüchtigkeit des obersten Leiters. Und die große Ä"- 
zahl der Unternehmer, welche sich aus den Reihen der Arbeiter zur 
ständigkeit emporgearbeitet haben — in gewissen Theilen Englands betrügt ^ 
Anzahl derselben mehr als die Hälfte, in einem Theile Amerikas sogar nķ 
als neun Zehntel der Gesamtzahl der Unternehmer —, beweist augenfällig 
daß zwischen den Menschen hinsichtlich ihrer persönlichen Tüchtigkeit gr"^ 
Unterschiede obwalten. Nur wolle man sich dabei gegenwärtig halten, ^ 
Tüchtigkeit im geschäftlichen Sinne des Wortes darin beruht, daß der be 
treffende es versteht, die privaten Productionskosten zu vermindern. Von W" 
nationalen Productionskosten ist beim Gebrauch desselbeu in diesem Sin" 
nicht die Rede. Auch kann die Fähigkeit darin beruhen, daß der 
nehmer es trefflich versteht, zu lügen, zu betrügen, andere auszubeuten, 
currenten zu überschreien, kurz, darin, daß er seine Nebenbuhler ohne Bedenke^ 
und Erbarmen zu Grunde zu richten, sich die Schwäche der Armen und 1,1 
bei vielen bestehende Neigung zu unwirtschaftlicher, ja lasterhafter Consumilo
	        

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Mittheilungen Aus Der Geschäfts- Und Sterblichkeits-Statistik Der Lebensversicherungsbank Für Deutschland Zu Gotha Für Die Fünfzig Jahre von 1829 - 1878. Böhlau, 1880.
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