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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

220 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
Gewinn unter Umstünden weit überragt, wieder ins Leben zu rufen. 
behaupten manche, daß die Weizencultur Westeuropas durch den Import aus 
den westlichen Gebieten Amerikas und Argentiniens, wo noch der Raubbau 
herrscht, schwer geschädigt werde, und daß spater, wenn es in diesen Ländern 
einmal mit dem Raubban zu Ende gehen werde, der Wiederbeginn des Weizen- 
baues in den betreffenden europäischen Gegenden so große Kosten verursachen 
würde, daß sie den für die Nation aus den vorübergehend niedrigen Korn- 
preisen erzielten Nutzen mehr denn aufwiegen würden. Mag dem nun sein, 
wie ihm wolle, auf jeden Fall werden hierdurch die Einflüsse der besonder- 
günstigen Productionsverhältnisse gewisser Gegenden auf die Zustände anderer 
Länder trefflich illustrirt. Endlich kann sich aber auch ein Import von 9 fs 
wissen Artikeln entwickeln, durch welchen ohne die Borkehr staatlicher Schuß' 
maßregeln eine im Jnlande blühende Industrie oder ein sonstiger Betriebs 
zweig für immer vernichtet werden würde, da die Productionsbedingungen bc- 
importirenden Landes dauernd günstigere sind. In solchen Fällen ist die 
staatliche Protection dann angezeigt, wenn kein für die öffentliche Wohlfahrt 
gleich vortheilhafter Productionszweig an die Stelle des durch den Import 
bedrohten gesetzt werden kann. So ist es z. B. gerechtfertigt, daß die Re 
gierungen von Oesterreich und Frankreich die Weinproduction durch Schuß- 
zölle schirmen, da der dem Weinbau dienende Grllnd und Boden bei ander- 
weitiger Verwendung nicht den entsprechenden Ertrag liefern könnte, und da 
es nicht wahrscheinlich ist, daß infolge der durch den Genuß der billigern att^ 
ländischen Weine erzielten Ersparungen und mit Hilfe der verfügbar werdenden 
Arbeitskräfte in Frankreich an die Stelle der Production der minderwerthigew 
durch die italienische und spanische Concurrenz bedrohten Weinsorten, wie M 
die französischen Producenten zur Mischung mit edlern Sorten verwenden, 
neue, in gleichem Grade einträgliche Productionszweige treten würden. 
3. Die auf die nationale Sicherheit zu nehmenden Rücksichten können 
es nothwendig machen, daß alle Kriegsbedürfnisse im Lande erzeugt werden, 
und daß man Vorkehrungen trifft, damit nicht im Kriegsfälle eine feindliche 
Macht den Bezug der Nahrungsinittel und der sonstigen nothwendigen 
stände des nationalen Consums abzuschneiden vermöge. Eine weitere Maß' 
regel zu Gunsten der Größe und der wirtschaftlichen Unabhängigkeit einer 
Nation besteht in der Gewährung von Prämien an die Schiffsbauer und # 
dem Verbote, daß sich andere als einheimische Schiffe an der Ein- und 2lU ' 
fuhr der verschiedenen Produkte betheiligcn. Man schreitet zu solchen Maß' 
regeln, um die Zahl der Schiffe und der Seeleute des eigenen Landes i 11 
vermehren. Derartige Schiffahrtsgesetze und überhaupt alle derartigen, ^ 
nationale Unabhängigkeit im Auge habenden Gesetze können natürlich nur da^ 
von Erfolg begleitet sein, wenn die andern Staaten nicht in der Lage şiu '
	        

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Die Entwicklung Der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau Unter Besonderer Berücksichtigung Der Finanzen. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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