Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

226 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
desselben geschätzt sind, nnd unterliegt es nur verhältnißmäßig geringen Preis 
schwankungen. 
Freilich sind die Eigenschaften des Metalls nicht von jedem Tadel frei- 
Kupfer ist so wenig kostbar, daß es nur zu kleinen Zahlungen verwendet 
werden kann. Auch sind große Zahlungen in Silber mit Unbequemlichkeiten 
verbunden. Ja für die großen Zahlungen des Handelsverkehrs unserer Zeit 
ist selbst das Gold zu schwer, und dies ist einer der Gründe für die Ver 
wendung von Papiergeld. Andererseits kann Gold auch nicht zu kleinen 
Zahlungen gebraucht werden, ein Markstück ans Gold würde lächerlich klein 
ausfallen. So müssen denn zur Herstellung der Münzen von geringeren' 
Betrage Silber und andere minderwerthige Metalle verwendet werden. Ferner 
müssen die Edelmetalle, um dauerhaft gemacht zu werden, einen Beisatz von 
härterem Metall erhalten, ein Umstand, der wieder die Möglichkeit von 3Ö"- 
schungen zur Folge hat. Was aber schlimmer ist als die andern Uebelständc- 
auch die verschiedenen Metalle sind dem gleichen Gesetze wie die meiste" 
andern Dinge unterworfen, daß nämlich ihr Tauschwerth Veränderungen er 
leidet; und das ist von besonders weit tragender Bedeutung, weil sie llle 
Werthmesser dienen. Nichtsdestoweniger gibt es keine andern Güter, ** l< 
besser geeignet wären, in den reichen Ländern als Geld zu dienen wie d"- 
Gold und das Silber. 
Zunächst haben wir uns nun darüber klar zu werden, auf welche West 
sich der Tauschwerth des Geldes bestimmt, welche Umstände es zur Fķ 
haben, daß man für eine bestimmte Summe Geld so und so viel andere Gegen 
stände erhält. Warum ist z. B. ein Gegenstand 8, ein anderer 10 und c ’ 11 
dritter 12 Mark werth und nicht 16 resp. 20 und 24 Mark? Da "1 
den civilisirten Ländern der Gegenwart Gold und Silber fast ' ausschließt 
als Geld gebraucht werden, so wollen wir uns nur mit diesen beschäftig^' 
Es ist unbestreitbar, daß auf dein Gold- itiib Silbermarkte keine ander" 
Gesetze allsschlaggebend sind als auf den anderil Märkten, daß also ^ 
Tauschwerth der edeln Metalle unter bent unmittelbaren Einfluß von Ange 
ulld Nachfrage steht und indirect durch die privaten Productionskosten 
bind) den Werth, welchen diese Metalle für den Gebrauch der Einzelne" 
bot 
un* 
be 
sitzen, bestimmt wird. Dagegen bringt die Verwendung des Goldes und 
Silbers als Geld sowohl hinsichtlich des Angebotes und der Nachfrage " 
auch der Kosten und des Gebrauchs Eigenthümlichkeiten mit sich, welche 
Erläuterung bedürfen. ^ 
1. Die Productionskosten der Edelnletalle sind je nach Lage der 
hältnisse überaus verschieden. Bisweilen kann man mit geringem Auf""' 
von Arbeit und Hilfsmitteln in den Besitz derselben gelangen, in 
Fällen hingegen bedarf es zu diesem Zwecke complicirter Maschinen lind
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.