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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

8. Kap. Gemünztes Geld und Münzzeichen. 
245 
àîà Zur Emittirung von Staatsnoten schreiten und dieselben, sobald diese 
othwendigkeit nicht mehr besteht, schleunig wieder einziehen. 
Die Neigung, zu viel Papiergeld auszugeben, wird übrigens noch da- 
urch vergrößert, daß viele Regierungen unter dem Einflüsse großer Specu- 
anten stehen, welche durch das Steigen des Goldagios ungeheuern Gewinn 
äu Machen im stände sind. Wenn man nach einer übermäßig großen Staats 
votenemission den Courantgeldumlauf wiederherstellen will, so ist die sehr 
chwierige Frage zu beantworten: soll man den vor dem Eintritt der Ent- 
brthung geltenden Münzfuß wiederherstellen oder einen andern annehmen, 
elcher der stattgefundenen Werthverminderung entsprechend zu halten wäre? 
. Şe also, wenn der im vorhergehenden für England angenommene Fall 
^getreten wäre, mithin das Goldagio daselbst 100 % betragen würde, der 
EUe Sovereign der wiederhergestellten Goldwährung wie zuvor 123 Gran 
^d oder nur etwa 61 Gran, also ein Feingewicht, welches dem gesunkenen 
à^îverth des Papiergeldes entspräche, enthalten, oder soll sein Gehalt etwa 
foeb en ^ en õàen Extremen liegen? Ist die Entwerthung. wie in dem 
angenommenen Falle, eine sehr bedeutende, und hat dieselbe lange Zeit 
so verursacht die Rückkehr zum alten System eine neue Preisrevolution 
^ neue Ungerechtigkeiten, durch welche die alten nicht wieder gut gemacht 
£. er en können. In andern Fällen hängt zu viel von den in den verschiedenen 
Ņ ^ ^n obwaltenden besondern Verhältnissen ab, als daß eine allgemein giltige 
U Wort gegeben werden könnte. 
«ns Origens darf man ja nicht glauben, daß eine übermäßige Papiergeld- 
^b'Ññbe nicht stattfinden könne, wenn die ausgegebenen Staatsnoten — wie 
Zeit der französischen Revolution cmittirten Assignaten — auf liegende 
SB et et ş"udirt sind, wenn also die Regierung derartige Güter von einem dem 
^ ausgegebenen Papiergeldes entsprechenden Werthe besitzt und die 
sdüt^ "î'îkelst des Erlöses, den sie aus deren Verkaufe zu erzielen hofft, in 
^kgie^ einzulösen verspricht. Es sind ja nicht die Hilfsquellen der 
9)} e1 J frun 9 allein, welche in Betracht kommen, sondern es hängt auch von der 
Wr umlaufenden Noten ab, ob sie an Werth verlieren oder nicht, 
es im Jahre 1866 nach der Beendigung des Bürgerkrieges die 
Mell^ ^ Regierung der Vereinigten Staaten zur Verfügung stehenden Hilfs 
bon % "'cht verhindern, daß sich das Goldagio noch immer auf einer Höhe 
t* 67 o/o 
eine "'uierhin bildet aber eine derartige Fundirung einen Schutzwall gegen 
^ößere Entwerthung des Papiergeldes, da sie eine spätere Regu- 
tvirtt w** Ģeldderhältniffe in Aussicht stellt und schon dadurch beschränkend 
5ß et J vß wenigstens eine Vermehrung des Staatsnotenumlaufs über den 
dr zu deren Sicherung dienenden Güter hinaus ausgeschlossen bleibt.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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