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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

268 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
Haber auf einmal die Einlösung begehren werden, so bleibt doch die Ver 
wendung von Staatspapieren, die starken Cursschwankungen unterliegen, şş 
Sicherung der Banknoteneinlösung immerhin bedenklich. Nichtsdestoweniger 
werden die Noten der in den verschiedenen Staaten bestehenden Banken ubera 
in der Union angenommen. So kommt es, daß die Noten einer Bank, die 
ihren Sitz in Texas hat, in den Neuenglandstaaten circuliren und umgekehrt, 
und daß die Banken in den Vereinigten Staaten, obgleich sie nur Privatunter- 
nehmungen sind, Nationalbanken genannt werden. Diese Benennung rührt eben 
daher, daß ihre Befugniß zur Notenausgabe auf der Erfüllung der ihnen 
staatlich auferlegten Bedingungen beruht. 
Andere Mittel zur Sicherung der Einlösung der Banknoten sind weniger 
eignet, die Erreichung dieses Zwecks zu verbürgen. Wenn man eine Maxima - 
grenze festsetzt, über die hinaus keine Noten ausgegeben werden dürfen (ContrN' 
gentirungssystem), so gewahrt das Besitzern von solchen keine Sicherheit, 
wird dadurch nur verhindert, daß die eintretenden Verluste eine allzu große Aus 
dehnung gewinnen können. Auch die Verordnung, daß eine jede Bank verhalle 
ist, stets einen zu der Menge der von ihr ausgegebenen Noten im Verhaltn^ 
stehenden Vorrath von Courantgeld in Bereitschaft zu halten (Deckung-system 
ist nicht vollkommen zweckdienlich. Sie gewährt nur eine beschränkte Sichers - 
In gewissen Staaten hat inan sich überhaupt nicht dazu verstanden, ^ 
Banken, welche gewisse Bedingungen erfüllen, die Ausgabe von Noten zu ^ 
statten, sondern sich von der Anschauung leiten lassen, daß der aus der Roteb 
emission erwachsende Nutzen nicht Privatunternehmungen, sondern der Gesas" 
heit der Nation zufallen solle, daß also nur eine vom Staate Privilegs 
und geregelte Bank zur Ausgabe von Noten berechtigt sein dürfe. Biswcie 
empfiehlt sich ein Compromis; zwischen den beiden entgegengesetzten 
indem man den Privatbanken bei Beobachtung der nöthigen Vorsichts"^ 
regeln die Notenausgabe unter der Bedingung gestattet, daß sie für 
Berechtigung eine Steuer entrichten. , 
Was nun die Bankgesetzgebung einiger der wichtigsten Staaten anlanñ ' 
so ist 1) in England die Bankacte vom Jahre 1844 noch immer in Ķra> 
Dieselbe charakterisirt sich als ein keineswegs in allem glücklicher Comproşş 
Sie beschränkte den Gesamtbetrag der Noten ganz übermäßig und beseitig 
auch nicht das Verbot der Circulation kleiner Scheine, so daß man für ^ 
Detailverkehr seine Zuflucht zu der mit einer gewissen Belästigung des 
likums verbundenen Verwendung von Postanweisungen und auf kleine Su"»^ 
lautenden Checks nahm. Ferner wurden durch das Gesetz vom Jahre 1 
die Noten der im Jahre 1694 gegründeten und von der Regierung 
guten Bank of England, welche bei ihrer Gründung und bei den 
Erneuerungen ihres Privilegiums der Regierllng Darlehen gewähren '
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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