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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

10. Kap. Der Credit (Fortsetzung). 
281 
einer gänzlichen Abschaffung dieser Gesetze, obgleich das Differenzgeschäft in 
hpapieren viel mehr als das in Getreide, Zucker und den andern auf der 
lass ^enbörse gehandelten Waren zu einer Art von Spiel ausarten kann; 
şich doch die Productionsbedingungen dieser Naturerzeugniffe infolge der 
kj° etnen Communicationsmittel im großen und ganzen leicht übersehen, während 
^ ģêschàftliche Lage der einzelnen Unternehmungen, der Actiengesellschaften und 
Roll ^ e / eni Ö e ber Staaten, deren Schuldtitel auf der Börse eine so große 
sck° x fielen, von den verschiedenartigsten Factoren abhängt, oftmals sehr ver 
biet Z* 1 werden kann und daher dem Börsenspiel reichliche Nahrung 
- e - Man hat sich eben bei dieser gänzlichen Beseitigung der gegen die 
zu 
sofortige 
à ““'T 7 **'" gerichteten Bestimmungen nicht ohne Grund von der Ueber- 
ö^ung leiten lassen, daß derartige Mißbräuche gesetzlich nicht unterdrück- 
bie ' ^eil man keine Definition geben kann, die es verstatten würde, 
^erechtigten Geschäfte unangefochten zu laffen und lediglich die schädlichen 
Auch hatte man im Auge, daß selbst Transactionen, welche auf 
treib " 0bcr Aldigé Lieferung lauten, in den Händen einflußreicher Preis- 
liefm .ģbşährlich werden können. Die Geschichte des Pariser Kupfersyndicates 1 
m dieser Hinsicht ein lehrreiches Beispiel, 
lich , f ' ne Bestimmung, welche zwar nachtheilige Speculationen nicht gänz- 
iiii jf l ^^hindern vermag, aber denselben doch gewisse Schranken setzt, ist 
g 1 eucn ungarischen Strafgesetzbuch enthalten. Dieses bedroht im Art. 416 
sich x"’* ben auf den Bankrott gesetzten Strafen auch denjenigen, welcher 
^ere'ck^ Börsenspiel und Speculationen, die sich nicht in dem normalen 
bes von ihm ausgeübten Geschäftes bewegen, zahlungsunfähig ge- 
schuld' áte, die das thun, machen sich einer sträflichen Unvorsichtigkeit 
ousüb? ""b leisten dem Gemeinwesen keine Dienste, da sie keine Funktionen 
^^lche im großen und ganzen bis zu einem gewissen Grade der 
îgung der menschlichen Bedürfnisse dienen 2 . 
Btzrş 11 ^ die von dem im Januar 1896 im Deutschen Reichstage eingebrachten 
^on'ch^ş^outwurf hinsichtlich des Terminhandels in Aussicht genommenen 
ìî^Uinl, ^ Adunen nur gebilligt werden. Dieselben gestatten den Börsen 
soll bê uur Personen, welche im Börsenregister eingetragen sind. Auch 
or Bundesrath die Befugniß erhalten, den Terminhandel von gewissen 
Ņlàrz Jannet 1. c. 320—831. Der Sturz der Société des métaux erfolgte im 
*5$ SDiifrDie im Kupfergeschäft erlittenen Verluste wurden von den Experten auf 
r 1L toneit Francs geschätzt. 
îehe Cl. Jannet 1. c. cap. 7 : Des spéculations commerciales, p. 231—284, 
Schafte "lchiedenen Formen der Termingeschäfte, die Prämiengeschäfte, die Report- 
ş' ^ ' klar definirt sind und nach ihrem Nutzen bezw. ihrer Schädlichkeit 
1 werden.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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