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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

2. Kap. Der Unternehmergewinn. 
309 
2rächt, so erscheinen die Gewinne, die manche Unternehmungen abwerfen 
eit höher, als sie in Wahrheit sind. 
Zweitens muffen die durch das Annonciren der industriellen Unter 
nehmungen, der Kaufläden u. s. w. verursachten Kosten sowie diejenigen, welche 
^us der Tecorirung der Auslagen, der Wartezimmer großer Kleidergeschäfte 
% 9i - und aus andern zum Behufe der Anlockung des Publikums getroffenen 
branstaltungen erwachsen, in Abrechnung gebracht werden. 
Drittens haben wir auch die Kosten der Versicherung gegen Verluste und 
'Erfolge in Rechnung zu setzen. Es ist nicht leicht zu bestimmen, wie viel 
dleser Hinsicht in Abzug zu bringen ist, da man in den verschiedenen 
Land 
selb ern Unb unter bcn Angehörigen der einzelnen Bevölkerungsklaffen des- 
Landes unter Verlust und Mißerfolg so Verschiedenes versteht. Die 
tzrch ^ hoch M niedrige aber sichere Gewinne im Vergleich zu 
oöer unsichern stellen, fällt in den verschiedenen Bevölkerungsschichten im 
A h an 3 U dieser oder jener Zeit herrschenden Anschauungen und 
^ndio>^^ŗukter der Nationen sowie auch je nach dem Charakter der einzelnen 
Ş^ldualitäten sehr ungleich aus. Ja es läßt sich das Risico oftmals über 
nicht genau berechnen, 
tzj^i'^înerhin muß man daran festhalten, daß man behufs Ermittlung des 
în, ' . Gewinnes eines verständigen und soliden Unternehmers nicht eine 
wme in Abrechnung zu bringen hat, wie sie erforderlich ist, um jemanden 
die 
nus rastlosen Speculationen erwachsenden Verluste zu sichern. Ver- 
häà' nwuiļļiiwiu 3 U [lincili. 
^ 'ge Unternehmer wissen sich eben gegen etwaige Mißerfolge so zu sichern, 
? Mlb'-b«'“ vnuuiyt jj*. ipc i. | luye ļu zu |IU;CIU, 
Ul jļ er bcm Titel der Versicherung von dem von ihnen gemachten nomi- 
Gewinne nur ein geringer Betrag in Abzug zu kommen hat. 
^Qn nW mU ^ baä aU§ einem Unternehmen fließende Einkommen für die 
sinh Ähnlichkeiten entschädigen, die mit dem Betriebe eines solchen verbunden 
abty^ş O nnşi 3- Ņ. das Geschäft eines Fleischers einen höhern Mindestertrag 
en ols dasjenige eines Goldarbeiters. Dagegen genügt bei Unter 
in ^gen, welche eine angenehme Beschäftigung verschaffen, und überhaupt 
fieîjļg n^ņîgen Ländern, in welchen viele Leute um jeden Preis als selbständige 
Zittii ņternehmer arbeiten wollen, obgleich sie im Dienste anderer mehr ge- 
betg e jļ knoten, ein verhältnißmäßig geringer Profit. Sehr häufig beziehen 
dies nn ! Ueine Händler, Krämer u. dgl. von ihrem Unternehmergewinn eine 
ķth^ŗîņgere Einnahme, als sie durch Arbeiten um Lohn sich verschaffen 
' stber obgleich sie das wiffen, ziehen sie ihre Unabhängigkeit trotz der 
befundenen Dürftigkeit dem verhältnißmäßigen Ueberfluffe vor, den 
Ş'ņ Dienstverhältniß verschaffen würde. 
toetfe . 011 Hot die Behauptung aufgestellt: in irgend einer beliebigen Gegend 
e,n bestimmtes Kapital, in welchen Unternehmungen es auch angelegt sei,
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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