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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

4 
I. Buch. Production und Consumtion. 
seinem Zwecke zu entsprechen. So ist Medicin bent tranken Kinde nützlich, 
aber nicht werthvoll in seinen Augen; wenn es kann, wird es dieselbe zum 
Fenster hinaus schütten. Dagegen erscheint ihm sein Spielzeug als etwas 
Werthvolles. Andererseits haben die sogen, freien Güter, wie Luft, Wasser 
und Licht, obgleich sie uns von größtem Nutzen sind, ittt strengen Sinne des 
Wortes keinen Werth für uns. Wir können tins davon so viel, als uns be 
liebt , verschaffen, sie stehen uns nach unserem Ermessen zur Verfügung und 
werden so nicht nach eitlem mehr oder minder hohen Werthe bemessen í . 
Diese Unterscheidung wird bisweilen auch dadurch ausgedrückt, daß man 
sagt: Wenn von Werth die Rede sein soll, muß mit der Erreichtlng der Dinge 
eine gewisse Schwierigkeit verbunden sein. 
Unsere Definition dieses Begriffes vermeidet zwei Extreme. Das eine 
macht den Werth zu etwas gänzlich Objectivem, so daß er entweder das 
selbe wie Nützlichkeit bedeutet oder als die Fähigkeit erscheint, im Handel 
einen Preis zu erzielen. Das andere aber läßt denselben als etwas ganz 
Subjectives erscheinen und stellt ihn allein als Sache der individuellen Empfin 
dung dar. Dem gegenüber erscheint es als das beste, einen Mittelweg ein 
zuschlagen und den Begriff des Werthes zum Theil, nämlich insoweit er von 
der persönlichen Beurtheilung abhängt, als etwas Subjectives, zum andern 
Theil hingegen, d. h. insofern er die Fähigkeit eines Gutes ausdrückt, dem 
darüber Verfügenden andere Güter zu verschaffen, als eine objective Eigen 
schaft zu bestimmen. Dergestalt schließt dieser Begriff sowohl ein persönliches 
Urtheil als auch den Hinweis darauf in sich, daß dessen Grundlagen von 
demjenigen, der es fällt, zum guten Theile unabhängig sind. 
Unter wirtschaftlichem Werth versteht man die Fähigkeit wirt 
schaftlicher Güter, als für die Erhaltung und den Genuß des menschlichen 
Lebens auf Erden wünschenswerth geschätzt zu werden. 
Der Kürze halber werden wir, wenn nicht ausdrücklich eine andere Be 
deutung damit verbunden wird, die Worte ,Gut' im Sinne von wirtschaft 
lichem Gut und ,Werth' in demjenigen von wirtschaftlichem Werth gebrauchen. 
Dies vorausgeschickt, wollen wir nunmehr die verschiedenen Arten der Werthe 
und Güter ins Auge fassen. 
i Selbstverständlich gilt das nur von den Fällen, wv Wasser, Luft und Licht im 
Ueberflutz vorhanden sind. In den Städten, zumal in den Großstädten, ist nicht nur 
das Wasser, sondern sind oft auch Licht und freie Luft Gegenstand bestimmter Werth 
schätzung. Häuser und Wohnungen in hellen, breiten Straßen werden nach bestimmten 
Schätzungen höher bezahlt, llnd das Wasser ist oft auch auf dem Lande, namentlich 
in heißen Ländern, in denen künstliche Bewässerung üblich ist, hoch bewerthet. Man 
denke nur an die Huertas von Valencia, an die Berieselung der Reisfelder in der 
Lombardei u. s. w.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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