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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

310 III. Buch. Die Vertheilung der Güter. 
einen gleichen wirklichen Gewinn ab, auf den jedermann mit Recht zählet 
dürfe; und man hat dieser Doctrin den Namen der Theorie von 
Gleichheit der Gewinne beigelegt. 
Adam Smith behauptete, daß sich die Unternehmergewinne in einem ' 
schränkten Umkreise, wenn man von demjenigen, was dieselben als Entsşş 
gung für ungewöhnliche Unannehmlichkeiten und ein außerordentliches W 
einbringen müssen, absehe, für alle Arten von Unternehmungen gleich ^ 
stellten, daß also das in diesen letztem angelegte Kapital gleichviel einbringe- 
a) wenn die betreffenden Unternehmungen in der Nachbarschaft wohl ^ 
sönnt seien und seit lange beständen; b) wenn sich deren Geschäftslage 1 
ihrem normalen Zustand befinde, d. h. wenn die Nachfrage nach den Erşş 
niffen dieser Etablissements oder das Angebot derselben nicht außerordent ^ 
gesteigert oder vermindert sei; c) wenn die Besitzer derselben nicht ander^ 
woher ein beträchtliches Einkommen bezögen, und d) wenn nicht Gesetze o ^ 
private Verabredungen den Uebergang vom Betrieb einer Unternehmung ^ 
demjenigen einer andern oder das freie Ergreifen jeder beliebigen products 
oder commerciellen Laufbahn verhinderten. Wären diese vier Bedingung 
alle erfüllt, so müßten die von sämtlichen Unternehmungen der betreffen^ 
Gegend abgeworfenen Gewinne im Verhältniß zum Umfange derselben ^ 
gleichen sein. Dies war die von Adam Smith vertretene Ansicht, " 
wir gestehen zu, daß sie richtig ist, wenn sich noch eine fünfte Beding"^ 
erfüllt findet, nämlich: wenn die Thatsache festgestellt werden kann, datz 
der betreffenden Gegend keine traditionelle Vorliebe für gewisse Beschäftigung 
herrscht oder eine Abneigung gegen den Uebergang von einem Berufe zu f 1 
andern nicht oder nur in geringem Grade wahrnehmbar ist. In einem l fl 
Gebiete, dessen Bevölkerung in so einfachen und [tätigen Verhältnissen ^ 
daß die von einem jeden gemachten Gewinne allgemein bekannt sind un ^ 
voraussichtlich in Zukunft erzielbaren sich leicht berechnen laffen, werden^ 
Hutmacher keinen viel höhern Prosit als die Schneider machen. Sonst ^ 
einige der letztem oder Söhne derselben schon längst Hutmacher geworden,^ 
sie kein Hinderniß und keine Anhänglichkeit an eine lieb gewordene Beschaff 
davon zurückhielt. Aber in der Wirklichkeit bilden die Fälle, in we ^ 
sich alle diese Bedingungen realisirt finden, nur Ausnahmen. Sogag^ 
Adam Smiths Zeiten fanden sich diese Bedingungen selbst in den kleinen ^ 
lischen Städten mit ihrer mäßig lebenden Bevölkerung nur unvollständig^ 
füllt, obgleich die Zeitverhältniffe für deren Erfüllung die günstigsten w^ i 
Befand man sich doch dazumal in der Uebergangsepoche von der zw ^ ļ 
weisen Organisation der Gewerbe, welche ihrem Verfall entgegen ging, Z» d ^ 
ginnenden Periode des der gesetzlichen Regelung entbehrenden, über die 8^ ;l 
sich erstreckenden speculirenden Gewerbebetriebes, des Fortschritts der ^
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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