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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

322 
III. Buch. Die Vertheilung der Güter. 
die Sprache und die Gesetze des Staates, in dem er sein Geld placirt, genau 
zu kennen wünscht und sein Eigenthum wie dasjenige der Unternehmungen 
bei denen er interessirt ist, unter seinen Augen behalten will. Auch die Ban ^ 
Häuser, welche so großen Einfluß auf die Wahl der Unternehmungen und de 
Staaten ausüben, denen das Publikum seine Ersparnisse und seine Ge ^ 
kapitalien anvertraut, bedienen sich dieses Einflusses mit Vorliebe in * 
Richtung, die ihnen übergebenen Summen derartig zu placiren, daß ' 
in die Verhältnisse der Institutionen und der Personen, welchen sie diesel e 
zuführen, stets einen gewissen persönlichen Einblick besitzen. Die Londons 
Pariser und Berliner Bankhäuser, welche von dem in San Francisco, 1 
Buenos Ayres sowie in andern transatlantischen Ländern und sogar von e 
in gewissen europäischen Handelsstädten, in Lissabon oder in Athen üblich 
Disconto profitiren wollten, müßten an den betreffenden Plätzen GesŞ 
Malen errichten. Da sie aber hierzu meistens keine Lust haben, so 
sie sich mit den daheim herkömmlichen niedrigen Zinsen begnügen. 
demnach die aus der Verschiedenheit der jeweiligen Landesverhältnisse 1*1 
erklärliche Ungleichheit des Zinsfußes durch die Auswanderung von MeĢ^ 
und die Placirung von Kapitalien in andern Ländern, in welchen der 3ļ n ' 
höher ist, auch nicht beseitigt, so hat doch ein solches Zuströmen von Mens ^ 
und Kapitalien schon in alten Zeiten häufig stattgefunden und war schon 
derjenigen Epoche des Mittelalters üblich, in welcher sich überall in E"r 
Derjenigen uyuuie ut» miucumci» uuuu», m -- ^ 
hanseatische und vor allem italienische Häuser vorfanden. In noch weit hoy . 
Vor allem englische, dann aber a 
Grade findet es in der Jetztzeit statt. Vor allem englische, dann aver ^ 
belgische, deutsche, französische und holländische Geldleute sind über den ípi 
Erdball verstreut. Dieselben senden in ihre Heimatländer große Geldsuv" 
rr CW..1 — S.— V 
der 
nämlich die Interessen der verschiedenen Arten der dem Auslande gewähr 
Darlehen und der Kapitalinvestirungen, welche die vermöglichen Lenti ^ 
betreffenden Länder durch ihre Vermittlung in den Gegenden mit şş ^ 
Zinsfuß machten. Man denke nur an die gewaltigen Kapitalien, wel 
den letzten Jahrzehnten in Gestalt von Staatsanleihen aus deu west- und cen ^ 
europäischen Ländern nach den Vereinigten Staaten (zur Zeit des Secesü ^ 
krieges), nach der Türkei, nach Aegypten, nach Rußland, nach Portugal ^ 
nach Griechenland, ja auch nach Italien geströmt sind. Und wie hoch be sl * 
sich ferner die Summen, die in amerikanische Eisenbahnunternehmungen 6 ^ 
und auf diese Weise zur Ermöglichung oder Förderung der Güterprod"^, 
in den transatlantischen Ländern, z. B. in Argentinien, verwendet wu ^ 
Zum Schluffe müssen wir uns bezüglich des Zinses noch darüber ^ 
werden, ob sich gewisse allgemeine Gesetze über seine Höhe aufstelle^^ 
und insbesondere darüber, ob der Zinsfuß der Darlehen eine sinkende ¿ ^ 
verfolgt, d. h. ob der Preis der an der Börse gehandelten
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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