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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

6 
I. Buch. Production und Consumtion. 
Davon wird spater noch bei der Entwicklung des fünften leitenden Be 
griffs »Kapital 4 weiter die Rede sein. Uebrigens können Güter in ihrer Ver 
wendung den beiden Zwecken, unmittelbaren persönlichen Vortheil für das 
menschliche Leben zu gewähren und neue Vermögenstheile zu produciren, gleich 
zeitig dienen. Dahin gehören der Lohn der Arbeiter, die Ausgaben für den 
Unterhalt und die gewerbliche Ausbildung junger Leute, um diese zu tüchtiger 
productiver Berufsthätigkeit zu befähigen, der Gehalt für die Professoren 
an technischen Hochschulen, Gewerbeschulen u. s. w. 1 
Production und Consumtion sind aber nichtsdestoweniger etwas Grund 
verschiedenes. Tie erstere existirt behufs Ermöglichung der letztern, und das 
anzustrebende Ideal ist, ein größtmögliches Maß der letztern mittelst eines 
Minimums der erstern zu erreichen. 
Man wolle übrigens beachten, daß der Transport und der Verkauf von 
Gütern mit der Verfertigung derselben gewissermaßen auf gleiche Stufe zu 
stellen und daß die Reparatur von Gütern gleichbedeutend mit einer neuen 
Herstellung derselben ist. Alle diese Vorgänge sind im weitern Sinne zur 
Production zu rechnen. 
Werthe im Privatgebrauche sind in den vereinzelt lebenden Familien und 
sogar auf Robinson Crusoes Insel vorhanden. Aber der Mensch ist ein 
sociales Wesen, und so erscheint bei civilisirten Völkern die andere Art von 
Werthen. Es gibt bei ihnen Werthe, die gesellschaftlichen Zwecken dienen, 
d. h. es sind Güter vorhanden, welche für Zwecke, die über den Bereich der 
Familie hinausliegen, geschützt werden können. 
Auch von dieser Art des Werthes sind je nach der Bestimmung, wozu 
die einzelnen Güter verwendet werden, wieder Unterabtheilungen zìi nnter- 
scheiden: Wenn die Güter andern umsonst überlassen werden, so haben sie 
einen Geschenks werth. Wenn aber ein anderes Gut oder eine bestimmte 
Menge von Gütern als Entgelt für die Ueberlaffung gefordert wird, so sind 
sie Tanschgüter und besitzen Tau sch werth. 
Aber hier ist schon wieder ein Unterschied zu machen. Viele Güter und 
insbesondere materielle Güter können unmittelbar von einer Person auf die 
andere übertragen werden. Besteht nun das Entgelt für diese Uebertragìlng 
im Empfang anderer Güter, so ist diese Transaction ein T a u s ch im engern 
Sinne und können die betreffenden Güter Waren genannt werden. 
Nimmt man das Wort Tausch in diesem stricten Sinn, so ist Thorntons 
Ausspruch: »Keine Art von Diensten kann Gegenstand eines Tausches fein 4 , 
unbedingt richtig. Dies ist aber nicht der Fall, wenn man das Wort in 
1 Siehe K. H. Rau, Grundsätze der Volkswirtschaftslehre II (8. Aufl., Leipzig 
1869), 129.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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