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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

340 HI. Buch. Die Vertheilung der Güter. 
gesetzliche Bestimmungen, durch Coalitionen der Arbeiter, durch den Einstutz 
der öffentlichen Meinung und auch durch die Stimme ihres Gewissen» dazu 
bewogen werden, ihre Ausgaben für Luxusgegenstände einzuschränken und & ie 
Löhne ihrer Arbeiter entsprechend zu erhöhen. Nun ist es zwar ganz richtiģ' 
daß die Arbeiter einzelner Luxusindustrien, also z. B. diejenigen der Seiden- 
fabrication, die Juweliere, die Kunsttischler, und auch die Verrichter bestimm e 
persönlichen Dienstleistungen, wie die Kutscher und die Stallknechte, an ihren 
Einnahmen verlieren, wenn die Industriellen und die Großgrundbesitzer den 
in ihren Unternehmungen verwendeten Arbeitskräften höhere Löhne zu zah e 
beginnen. Diese Thatsache läßt sich nicht läugnen, und besonders 
manche Schriftsteller auf sie als Beispiel hingewiesen, um dadurch die f 
hauptung zu erhärten, daß ein bestimmter Theil des jährlichen Einkommen 
einer Nation zur Lohnzahlung verwendet werde und also gewisse Arbeit 
geringere Löhne beziehen müßten, wenn diejenigen anderer erhöht würden, 
weil die Arbeitgeber in diesem Falle für die erstern weniger übrig l)stt* crt ' 
Dabei wurde nur eines vergessen: die unläugbare Thatsache, daß die betreffs 
den Unternehmer allerdings weniger für ihre Ausgaben übrig behalten, 
besser gestellten Arbeiter hingegen um diesen Betrag mehr zu kaufen vermöge ' 
daß also die geringere Nachfrage nach Seidenstoffen und theuern Weinen du^ 
einen vermehrten Begehr von Wollenwaren und Rindfleisch anst 
die Nachfrage nach Arbeitern der einschlägigen Gewerbszweige 
gesteigert wird. Die weite Verbreitung der soeben widerlegten 
Lehre ist zum Theil einem Mißverständniß der folgenden drei W».,.-, ^ Gut 
zuschreiben : 1. daß es ein, wenn auch wechselndes und elastisches, ^ 
maximum gibt; 2. daß in einem Lande Arbeiter nur in dem Verba * 
beschäftigt werden können, als sich Nahrungsmittel, und was sonst zu 
Unterhalt erforderlich, in genügender Menge beschaffen laffen und da-- ^ 
ihrer Arbeitsthätigkeit nöthige Material vorhanden ist; und 8.'daß da, 
ein großer Theil der Einwohner von Löhnen lebt, diese letztern im Durchs & 
nur so hoch sind, daß sie den Beziehern eine auskömmliche Existenz zu 
schaffen vermögen. Das ist eine Thatsache, an welcher auch die besten 
setze und Institutionen nichts ändern können. 
gewogen 
entsprechend 
irrthümlichen 
mbrbeiten P
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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