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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

5. Kap. Tie Reichen und die Armen. 
347 
àģ°" »nt Arbeitern versorgt, die außer stände sind, die eingegangenen Ver 
achtungen zu erfüllen oder das zur Rückkehr nöthige Geld zu erwerben. 
^er Besitz eines Antheiles an der öffentlichen Gewalt ist gleichfalls oftmals 
Me Quelle des Reichthums. Denen, die sich in dieser angenehmen Lage be 
enden, fallen häufig mancherlei gewinnbringende Concessionen, Waffen- und 
n ere Lieferungen, Betheiligungen, Bestechungen u. s. w. zu, wie das alles selbst 
in unserer Zeit nur zu oft vorkommt. 4. Auch der Handelsverkehr mit 
ncwilisirten Völkern ist eine Quelle des Reichthums. Wie oft haben unter- 
khmende Kaufleute große, ja geradezu koloffale Vermögen erworben! Tie 
Hansestädte des Mittelalters, Venedig und Genua, Holland und England 
tem solcher Beispiele die Hülle und Fülle. 5. Erfindungen verschiedener 
können besonders in Ländern, in welchen sich schon große Reichthümer 
'gehäuft haben, zum Erwerb großer Vermögen führen, mag es sich nun 
wichtige Fortschritte, wie bei der Herstellung des Beffemer Stahles, oder 
unbedeutende Verbefferungen handeln. Hat doch die Anfertigung von 
Ņeià äugen dem Erfinder ein Vermögen eingetragen. 6. Ferner rührt der 
oşi "us dem Bezüge von Renten aus Grund und Boden oder 
8liişş^îischen Grundstücken her oder ist das Resultat des Gewinnes, den 
i öer - lci) "der tüchtig und geschickt betriebene Unternehmungen aller Art ab- 
^ îen - 7 - Nicht minder kann er dem Bestehen thatsächlicher oder gesetzlicher 
Duopole zu danken sein, oder darin seinen Ursprung haben, daß 8. jemand 
bà^âtze, Villen und Häuser in ganz besonders günstiger und schöner Lage 
grob ' ^ bcnn 9 * aud) günstige Erfolge beim Spiel unter Umständen zu 
tzģŞM Reichthum führen können; und das ist namentlich heutzutage der 
lg ' îvo so manche große Vermögen an der Börse gewonnen werden, 
gleicht^ . Entschädigungen für die Leistung persönlicher Dienste können 
oH* oine Quelle des Reichthums sein. Man denke nur daran, welche 
cuitu 111611 ' ln sl9cU ^kgppten den Priestern für die Verrichtungen des Todten- 
U)i e j. gbZahlt wurden. Auch die großartigen Schenkungen an die Kirche, 
feit .~ļ C ' U . bcrt ^^îen allgemeinen Glaubenseifers und religiöser Freudig- 
dstkgen, gehören hierher. In unsern Tagen haben in 
bà v Unb îņ Nordamerika die Honorare hervorragender Aerzte und Rechts- 
^ņge ^ e cben ^° wie die Gagen bedeutender Schauspieler und Sänger eine 
folti li,ClnC erreicht. 11. Endlich sind auch Erpressungen und die mannig- 
à Handel und Wandel und im Darlehensgeschäft vorkommenden 
inj a ļļ^ Clc * cn Şine Quelle der Bereicherung. Die Wucherprofite waren schon 
5Öet niö en ^ om feer Ursprung vieler Reichthümer, und auch so manche große 
grn unserer Tage rühren von solchen schmutzigen Gewinnen her. 
Ņatur 16 Ursachen der Verarmung sind zum Theil gerade entgegengesetzter 
' ai fo in der Unterwerfung durch Eroberer, in der Freiheitsberaubung,
	        

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Graf Georg Kankrin in Nationalökonomischer Und Finanzwirtschaftlicher Beziehung. Buchdruckerei “Lituania”, 1914.
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