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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

348 
HI. Buch. Die Verkeilung der Güter. 
in der Ausbeutung durch Wucherer oder gewissenlose Unternehmer u. s. 
zu suchen. Die Armut entsteht aber auch aus Ursachen, die mit einer 
Bereicherung anderer auf Kosten des Verarmenden nichts zu thun hâņ. 
Solcher Art sind mit mehr oder minder schweren Verlusten für die Menscht 
verbundene Naturereignisse, wie Ueberschwemmungen, Trockenheit, stürme, 
Feuersbrünste u. dgl. Auch Krankheiten und Unfälle können zur Verarmung 
führen, desgleichen Schädigungen, die den Menschen seitens anderer Persone 
zugefügt werden, wie bei Verlusten durch fremde Bankrotte oder aķ 
zwungene Processe. Endlich führen auch geschäftliche Untüchtigkeit und 1 
griffe und besonders häufig die Hingabe an Laster sehr viele Leute dei 
wirtschaftlichen Ruin entgegen. . 
Es ist eine traurige Aufgabe, den Ursachen der Verarmung in den einzeln ^ 
Fällen nachzuspüren oder die Gründe derselben auch nur im allgemeinen M 
erforschen. Aber ebenso sind viele Arten des Reichwerdens höchst widerwärtige 
Natur, doch durchaus nicht alle. Selbstverläugnung und Mäßigkeit, Tûchķ 
keit und Biedersinn, angestrengte Körper- und Geistesarbeit sind oft nu 
durch reichen materiellen Gewinn belohnt worden. Aber nur zu häufig 1 
das detaillirte Studium des Ursprungs der Vermögen etwas Peinliches. ^ 
Schriftsteller verschließen allerdings vor solchen Erscheinungen die Augen. ® 
ist aber ganz unzulässig; man muß vielmehr den Verhältnissen offen ins 
gesicht schauen. $ 
Man kann sich auf dreierlei Art mit denselben abfinden, w^ 
gibt es Leute, welche mit den Socialisten in dem Wunsche einig 
die Vermögensungleichheiten abzuschaffen und den Collectivbesitz aller 4 
ductionsmittel einzuführen, als ob die Ungleichheit des Eigenthums bii ^ 
fache und nicht vielmehr die Folge der Schwachheiten, Laster und Leiden 
Menschen wäre. Andere hinwiederum stehen diesen Thatsachen mit cymf ^ 
Gleichgiltigkeit oder pessimistischer Hoffnungslosigkeit gegenüber, ohne Z" _ 
achten, daß man, wenn man auch Verderbtheit und Unterdrückung nicht 9^ ^ 
lich auszurotten vermag, doch den Wirkungen derselben starke Dämme 
gegensetzen kann. Die dritte Methode der Beurtheilung ist endlich dieses 
welche das christliche Sittengesetz zu ihrem Ausgangspunkte nimmt. _ ' 
diesem Standpunkte aus betrachtet man diese Dinge weder mit 
und mit hoffnungslosem Pessimismus noch mit trügerischer Hoffnungssel'g^ 
Die Geschichte des Ursprungs der Privatvermögen ist ein beredter Connne^ 
zu der Lehre des Christenthums, welche uns die übertriebene Liebe zum <" ^ 
thum und die Uebervortheilung des Nächsten verbietet, die Rückerstattung ^ 
unrechtmäßig Erworbenen vorschreibt und den christlichen Regierungen^ 
Verpflichtung auferlegt, gewisse üble Arten der Bereicherung nach 
8« verhindern.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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