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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

6. Kap. Die Berechtigung des Reichthums. 357 
Wenn die Reichen die Erfüllung dieser vier Arten von Pflichten, die 
urch staatliche Maßregeln meist nicht erzwingbar sind, vernachlässigen so 
'egen sich socialistische Agitationen zu regen, die um so gefährlicher werden. 
^ bie Anzahl der Nothleidenden beläuft, denen das in allen hoch 
Uyirten Nationen vorhandene Bildungsproletariat zum Berather und 
Mhrer wird. 
Da, wo die reichen und die mittlern Klaffen ihre Pflichten erfüllen, 
urschen dagegen im ganzen befriedigende Zustände. Diese Pflichttreue nimmt 
sick^ich * C ""ch ben Umständen eine verschiedene Gestalt an. Sie äußert 
h ļ'ald dadurch, daß die Unternehmer ihren Arbeitern gerechte Löhne zahlen, 
in dem Verhalten der sich nur mäßige Pachtzinsen bedingenden Eigen- 
Q mcr und in der Loyalität, mit der sich Kaufleute von jeder Benachtheiligung 
sie f l Ķ unden fern halten, und kann tausend andere Gestalten annehmen. Ja 
° mmt auch in einem Verhalten zum Ausdruck, deffen Wirkungen sich nicht 
Wahlen wiedergeben laffen. Was kann man nicht alles durch freund 
füll, ^^undlung, Nachsicht gegen Schwächen, Sorge für Sittlichkeit und Er- 
^0 ing der religiösen Pflichten erreichen! Aus dem allem ergibt sich je- 
tj Libenz, wie schwer es ist, die Frage zu beantworten, ob der in 
* bestimmten Falle gezahlte Lohn, also z. B. der von dem Besitzer einer 
Tuck^ņ."ş"âur gewährte, ein gerechter sei. Es kann vorkommen, daß von zwei 
gleich ^iken ' biá,t bei einander liegen und dieselbe Menge von Stoffen 
H>ö(f )er Qualität liefern, die eine ihren Arbeitern im Durchschnitt 18 Mark 
dg,, ""ich, die andere hingegen 20 Mark zahlt, daß aber deffenungeachtet der 
% s Cr Estern gezahlte Lohn ein gerechter ist, während es der von der letztem 
i>Qb c a r nii)t 'şi' "nd Zwar aus den folgenden Gründen. In der erstern Fabrik 
Nisirt" die Arbeiter auf Beranlaffung des Unternehmers in Vereinen orza 
ssi "nd gegen Krankheit, Alter und die Folgen von Unfällen versichert. Auch 
Menbe Wohnungen zu billigen Preisen und für gesunde Arbeits 
mäßig Die jungen Burschen und Mädchen erhalten zwar keine über- 
06er -°^ Cn Ļbhņe, die sie von den Eltern unabhängig machen, dafür wird 
^' e ^uwilienbande Rücksicht genommen, der Lohn an die Eltern aus- 
be r - ^ "nd für anständige Vergnügungen sowie für die fachliche Ausbildung 
ü>gtz "^n Leute gesorgt; auch darf im Bereiche der Fabrik nichts geschehen, 
b ’ e Religion und die guten Sitten verstößt. In dem andern 
be Her 1 f eiîlCn ^ ^ n 9 c ß en wird für alle diese verschiedenen Bedürfnisse der Ar- 
bqt et ^"k^Sorge getragen. Will daher ein in derselben arbeitender Familien- 
^ reinigen gehörig erziehen und für deren Unterhalt gebührend Sorge 
^ìahlt' şo Hüffen seine Lohnbezüge höhere sein als die in der erstern Fabrik 
^ïber Z« Unb öwar nicht um 10, sondern um 50 oder noch mehr Procent. 
Ş st ein um so viel höherer Lohn wird unter Umständen kein Aequi-
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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