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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

6. Kap. Die Berechtigung des Reichthums. 375 
Wenn man die drei Factoren der Gütererzeugung, das Kapital die 
Wung be Action unb bie in@ %uge faßt, so wirb man f# 
n den folgenden Thatsachen überzeugen: Das Kapital trägt in erster Linie 
as Risico der Verluste und ist oftmals mit dem Unternehmen in unlö*- 
örer Weise verbunden. Die Leitung bringt in Verbindung mit dem Kapital 
» wohnlich diejenigen Gewinne hervor, welche die durchschnittliche Ertrags- 
1 )e übersteigen. Dagegen ist die Arbeit in Verbindung mit den zwei erster» 
àtoren die Quelle des durchschnittlichen Gewinnes, an welchem 
e arbeitende Klaffe einen stabilen, ihr in Gestalt eines gehörig bemessenen 
Gļ>sş>bģ berabreichten Antheil hat, und zwar einen Antheil, welcher, wenn die 
nichş şib ņîâ)t dauernd schlecht gehen, auch bei eintretendem Minderertrage 
¡ J herabgesetzt wird. Dagegen kann die Thätigkeit der Arbeiter, die etwas 
großen nnd ganzen sich Gleichbleibendes ist, an und für sich nicht als die 
lache der ausnahmsweisen Gewinne betrachtet werden. Dieselben 
vielmehr, wie schon gesagt, einer außerordentlichen Geschicklichkeit der 
storio!! 9 j U r banfen Unb fÖnnen iubcm oftmals auch nicht ohne ein besonders 
à "'s,co des Kapitals gemacht werden; es ist also klar, daß nur diese 
G%Wö %fLn"'" ^ ehielte 
nesi,/ nier Un,iiänben ist es gewiß sehr nützlich und billig, wenn der Unter- 
Mer seinen Leuten einen Antheil am Gewinn zusichert, wie dies ja öfters 
Zum Unterhalte eines Arbeiters genügenden, aber zur Erhaltung einer Familie 
0e !! b£n ϰb" ré?' Die Antwort lautete: .Er sündigt nicht gegen die Ge- 
¡BijJ n ' abev er kann manchmal sündigen gegen die Nächstenliebe und die natürliche 
^ ber beigefügten Erläuterung heißt es: .Die Arbeit ist das persönliche 
vorder? Leiters und nicht seiner Familie. .. Es wird nicht von der Gerechtigkeit 
"'bah man dem durch die Arbeit selbst verdienten Lohne etwas hinzufüge? 
'hm Jr 7 ? bsr meiiet: 'Di- Arbeiter, die für den Herrn fortgesetzt arbeiten, stehen 
,C ! 1,10 b'e übrigen, die nichts für ihn thun. Darum soll der Herr, welcher 
ihnen " Minden kann, das vorzüglich zu Gunsten seiner Arbeiter thun, indem er 
Ehalte," "7 reichlich das gibt, was er aus Gerechtigkeit durchaus nicht zu thun 
Daniil? X ' bomit der so vergrößerte Lohn weniger ungenügend sei zum Unterhalt der 
der £ C C5 Arbeiters. All das soll aber nur im allgemeinen gesagt sein. Sobald 
Misfl öu f ben Leistungen des Arbeiters große Vortheile zieht, ist er durch eine ge- 
Billigkeit verpflichtet, ihn einigermaßen durch eine Uebergebühr zu 
'0ŞN, aber es hat der Arbeiter auf diese Uebergebühr keinerlei R e ch t.' Diese 
des Heiligen Stuhles, von welcher der Papst persönlich billigende Kenntniß 
27. «rs U)urbc dem Bischöfe im Mai 1892 übermittelt (siehe .Wiener Vaterland' vom 
Stttto i * ' ’ rrroener aus viese nevergevuyr remertei St e ch t.' Diese 
beé ^ 0 ìligen Stuhles, von welcher der Papst persönlich billigende Kenntniß 
27 J Mrde dem Bischöfe im Mai 1892 übermittelt (siehe .Wiener Vaterland' vom 
August 1893). 
şhhrun ben Brief des P. A. Saft dein 8. J. zur Antwort auf die Aus- 
'llrbks 9 7 bes Abbe Raubet in brr .Réforme sociale' XXV (16 mars 1893) 469 ss 
'ondere 470.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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