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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

394 
III. Buch. Die Verkeilung der Güter. 
und des Bergbaues gehören. Von Zeit zu Zeit haben sich übrigens auch 
ungelernte Arbeiter zu derartigen Vereinen zusammengethan. Doch war es 
für diese letztern nicht leicht, ihre Organisation aufrecht zu erhalten. Es 
gibt Trades' Unions, welche 10 000, 20 000, ja 40 000 Mitglieder zählen, 
andere haben dagegen nur wenige. 
In andern Ländern, namentlich in Deutschland und in Frankreich, haben 
die Gewerk- und Fachvereine — der letztere Name ist in Deutschland von 
den Socialdemokraten mit Vorliebe zur Benennung ihrer gegen den Bestand 
der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung gerichteten Kampfvereine gewählt wor 
den — gleichfalls eine bedeutende Ausdehnung erlangt. Doch ist ihr Auf 
treten meist ein vorwiegend agitatorisches und entbehrt jeder vernünftigen 
Rücksichtnahme auf das Kapital und die Unternehmer. Unwiffende, mit 
einigen an ihre Leidenschaften appellirenden Schlagwörtern um sich werfende 
Arbeiter, unter der Leitung der mit etwas mehr Wissen ausgestatteten, aber 
im ganzen auch auf einem durchaus einseitigen Bildungsniveau stehenden Agi 
tatoren und Parteihäupter, verschlechtern in diesen Vereinen ihre Beziehungen 
zu den Unternehmern, ohne Erfolge für sich zu erreiche«, die nicht auch im 
Wege ruhiger Vereinbarung im wesentlichen zu erreichen gewesen wären, da 
ihnen die Unternehmer, wie zu erwarten stand, mehr und mehr ihre größere 
Macht und ihre höhere Bildung entgegensetzen. So entzünden denn diese 
continentalen Arbeitervereine den Klassenhaß und treiben die Arbeiter oft 
leichtsinnigerweise zu Strikes an. Sind solche doch schon unternommen wor 
den,' obgleich in den betreffenden Unternehmungen sehr günstige Arbeits 
bedingungen bestanden und hohe Löhne gezahlt wurden, und zwar nur uni 
die Entlassung von Arbeitern zu ertrotzen, die sich den socialistisch gefärbten 
Vereinen nicht anschließen wollten. Das alles wirft auf den Bildungsgrad 
und die Bestrebungen eines Theiles der deutschen Fachvereiusmitglieder (die 
sogen. Gewerkvereine sind in der Regel nicht socialistischer Natur, sondern 
berechtigte Ziele verfolgende Organisationen der Arbeiter) und der französischen 
Arbeitersyndicate 1 ein keineswegs günstiges Licht. Die Arbeitseinstellungen 
sind eben eine der gefährlichsten Waffen in den Händen der Arbeiter und oft 
noch gefährlicher für sie selbst als für die Unternehmer und die Blüthe der 
: Ueber die letztern, ihr ungestümes Auftreten und die verhältnitzmätzig 
geringe Zahl ihrer Mitglieder siehe P. Hubert -Valleroux, Le» corporations etc. 
321—874. — Die Zahl der Mitglieder der deutschen Fachvereine ist jedenfalls sehr 
bedeutend. Doch ist dieselbe schwer oder gar nicht auf ganz genaue Weise feststell 
bar, da die Mitgliederzahl fortwährend schwankt, und ein Institut wie das englische 
Registrar Office, welchem ständig Angaben über die Lage der Vereine gemacht 
werden müssen, wenn dieselben juristische Persönlichkeit besitzen sollen, in Deutschland 
nicht besteht.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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