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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

404 
III. Buch. Die Verkeilung der Güter. 
in lobendem Sinne gebraucht; die wirtschaftliche und sociale Ungeregeltheit 
bringt aber große Mißstande mit sich, wenn man auch nicht alle nur erdenk 
lichen Ausschreitungen der Habsucht als nothwendig und wesentlich damit 
verbundene Erscheinungen betrachten darf. Solche Ausschreitungen und ihre 
Übeln Folgen sind allerdings oftmals die Wirkungen des hier in Frage stehenden 
Systems, mit denen wir uns alsbald zu beschäftigen haben werden; aber sie 
kommen auch unter der Herrschaft der andern socialen Organisationsformen 
vor und zeigen sich unter der Herrschaft der Unfreiheit besonders häufig. 
Indessen wiffen auch die Chroniken des Mittelalters von den excoriatores 
(den Schindern) rusticorum zu berichten, unter welchen ausgeartete Feudal 
herren zu verstehen sind. Auch manche große deutsche Handelsgesellschaften des 
ausgehenden Mittelalters sowie mehrere Cartelle der Vereinigten Staaten haben 
sich einer sehr Übeln Handlungsweise schuldig gemacht, und so manche staatliche 
Functionäre aller Zeiten haben sich von solcher ebenfalls nicht frei gehalten. 
Will man sich ein richtiges Urtheil über den Zustand der Ungeregeltheit 
der socialen und wirtschaftlichen Beziehungen bilden, so muß man vor allen 
Dingen unterscheiden, ob die meisten derartigen Beziehungen oder 
nur ein Theil derselben der Regelung entbehren. Es hätte 
gewiß etwas sehr Beengendes, wenn alles genau regulirt und für die Energie 
der Einzelnen gar kein Spielraum offen gelassen wäre. In dem vom Güter 
austausche handelnden II. Buche haben wir bereits auf die wohlthätigen Wir 
kungen eines thatsächlich freien Marktes hingewiesen, auf dem man die Preise 
durch ein unbehindertes Mitwerben regelt, namentlich weil dadurch die un 
tüchtigen Producenten beseitigt werden und eine einsichtslose Consumtion auf 
hört. Deshalb darf man sich aber nicht einbilden, daß alle wirtschaftlichen 
Beziehungen den Charakter an sich tragen, welcher den auf einem solchen 
Markte bewerkstelligten Käufen und Verkäufen eigenthümlich ist. Es ist in 
der That schwer begreiflich, daß sich ernste Vertreter der Wissenschaft in dieser 
Beziehung in einem so verhängnißvollen Irrthum befinden konnten, welcher 
die verderblichsten, das Geschick vieler Tausende von Menschen berührenden 
Folgen hatte. 
Die während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England herrschen 
den Verhältnisse haben in dieser Hinsicht ein wahrhaft klassisches Beispiel ge 
liefert. Die in den Kohlenminen, den Woll- und Banmwollfabriken dieses 
Landes beschäftigten Arbeiter litten unter den Regierungen Georgs IV. und 
Wilhelms IV. sowie während der ersten Regierungsjahre der Königin Victoria 
unter den folgenden Uebelständen: 
1. Sie hatten ungenügende Löhne. Die Unternehmer suchten dieselben 
auf ein Minimum herabzudrücken und sahen ihr inhumanes Bestreben von 
Erfolg gekrönt, weil sich die Nachfrage nach Arbeit seit der Einführung des
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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