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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

434 
III. Buch. Die Verkeilung der Güter. 
Familienleben wäre die Durchführung der socialistischen Ideen ein furchtbarer 
Schlag. Der Staat würde an Stelle der Eltern treten und die Erziehung der 
Kinder in seine Hand nehmen; denn das Familieneigenthum müßte gewaltig 
zusammenschrumpfen, wenn man den Einzelnen die Productionsmittel aus der 
Hand nähme, um sie in die Hände des Staates zu legen, wobei dann die 
zahllosen Beamten und Aufseher das Fett von der Suppe abschöpfen würden. 
Die schließlichen Erfolge des Socialismus würden daher den unmittelbaren 
Resultaten des Communismus nicht sehr unähnlich sein und auf nichts anderes 
hinauslaufen als auf die Zerstörung der Altäre, des Vaterlandes und des 
häuslichen Herdes. 
Man kann sich demnach nicht darüber wundern, daß die verschiedenen 
großen christlichen Glaubensgemeinschaften, vor allen aber die katholische Kirche, 
die Lehre von der Ungleichheit der Menschen und von der Unantastbarkeit des 
Privateigenthums, und zwar nicht nur des dem menschlichen Verbrauche und 
Genusie dienenden, sondern auch des zu productiven Zwecken verwendeten, auf 
das entschiedenste festgehalten haben. 
Auch Papst Leo XIII., der weise Lehrer der Gläubigen, hat sich zwar 
gegen den Mißbrauch der irdischen Güter seitens ihrer Eigenthümer sowie 
gegen die Hartherzigkeit und die Ungerechtigkeit gewisser Menschen, wo immer 
diese Laster zu Tage treten mögen, öffentlich und amtlich auf das entschiedenste 
ausgesprochen, aber dessenungeachtet, im Einklang mit den Lehren, die die 
Lehrer der Kirche — die großen Väter der ersten christlichen Jahrhunderte, ein 
hl. Thomas von Aquino und seine Schüler, die großen Theologen der Ge 
sellschaft Jesu im 16. und 17. Jahrhundert und andere — vorgetragen haben, 
den Socialismus rückhaltlos verworfen und die Heiligkeit des Privateigen 
thums von neuem in der feierlichsten Weise proclamirt. In der Encyklika 
Quod Apostolici muneris vom 28. December 1878 spricht er sich folgendel 
maßen aus: ,Jhr könnt Euch leicht denken, Ehrwürdige Brüder, daß Wir von 
jener Secte von Menschen reden, die mit verschiedenen und geradezu bar 
barischen Namen Socialisten, Communisten, Nihilisten benannt werden, über die 
ganze Welt verbreitet und durch ein gottloses Bündniß aufs engste miteinander 
verbunden . . . voll Selbstvertrauen ans Tageslicht treten und ihren längst 
gehegten Plan, die Grundlagen jedweder bürgerlichen Gesellschaft umzustürzen, 
auszuführen trachten/ Dann heißt es weiter: .Jedoch lehrt das Evangelium, 
daß die Ungleichheit des Rechtes und der Gewalt vom Urheber der Natur 
selbst herrührt', und wieder an einer andern Stelle: .Die Kirche, die unter 
den an Kräften des Körpers und des Geistes verschiedenen Menschen die 
Ungleichheit des Güterbesitzes als nothwendig anerkennt, ge 
bietet, daß das aus der Natur selbst hervorgehende Recht des Eigenthums 
und Besitzes für jedermann unantastbar und unverletzlich sei?
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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