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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

440 
IV. Buch. Nachträge. 
gegenüber Ungarn in der östlichen Reichshälfte das Gegenstück bildet. Und 
wie mannigfache, der Verwaltung und der Gesetzgebung dienende Gebilde finden 
sich nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, eines dem andern ver 
fassungsgemäß eingegliedert! 
Alle diese besondern Rechte der Communitäten wie der einzelnen Familien 
und Individuen haben Anspruch auf Achtung und Schutz. Sie sind ent 
weder der naturgemäße Ausfluß der Uebung angeborener Rechte oder doch, 
wenn sie auch ursprünglich auf Usurpation beruhen, durch den langen Gebrauch 
legitim geworden. Die Verjährung gilt nicht nur, wie wir am Ende des 
5. Kapitels des III. Buches gesehen, auf wirtschaftlichem, sondern auch auf 
Politischem Gebiete, damit nicht endlose Verwirrung und Unsicherheit aller Ver 
hältnisse entstehe, doch stets mit der Einschränkung, daß die angeborenen, jedem 
Menschen und jeder Familie zustehenden Rechte durch kein historisch gewordenes 
Recht beseitigt werden können. Weder im öffentlichen noch im privaten Leben 
darf je ein willkürlicher Gebrauch der Gewalt Platz greifen, und so kann 
auch keine Verletzung des Naturrechtes mit dem Hinweis darauf begründet 
werden, daß diese Verletzung bereits Hunderte von Jahren alt und durch 
zahllose Gesetze sanctionirt sei. 
Außer seiner ersten und hauptsächlichsten Aufgabe, dem Rechtsschutz, hat 
der Staat noch andere zu erfüllen, da es seine Bestimmung ist, die Verwirk 
lichung eines möglichst glücklichen Zustandes der Menschen in zeitlicher 
Hinsicht nach Kräften zu erstreben. Einige dieser Aufgaben können den 
Hauptaufgaben des Rechtsschutzes untergeordnet werden; so z. B. die Vor 
kehrungen, welche der Staat gegen Hungersnoth, Wassergefahren, Seuchen 
u. dgl. zu treffen hat, und die nach dem Eintritt solcher Kalamitäten von ihm 
zu ergreifenden Abhilfsmaßregeln. Verschiedene andere staatliche Functionen 
können hingegen durchaus nicht unter diesen Gesichtspunkt gebracht werden. 
Man kann doch nicht behaupten, daß der Staat die Rechte jemandes schütze, 
wenn er die Literatur, die Wissenschaft, die Kunst, den Gewerbefleiß und den 
Handel durch Maßregeln wie die Errichtung von Museen und Bibliotheken, 
durch kostspielige landwirtschaftliche Experimente, durch Thierzuchtverbefferungen, 
durch Brücken-, Eisenbahn- u. dgl. Bauten, durch Postverbindungen, durch 
Kolonisationsversuche im Inland oder jenseits des Meeres rc. fördert. 
Insofern sie dies alles thut, handelt die Staatsgewalt nicht als Schir 
merin des Rechts, sondern als die Macht, welche das allgemeine Wohl zu 
fördern berufen ist. Natürlich darf sie aber in dieser Hinsicht nicht zu weit 
gehen. Stehen ihr doch überall unzählige Privatrechte entgegen, die sie sämt 
lich zu achten hat, will sie nicht der Mission untreu werden, zu deren Er 
füllung sie vor allem bestimmt ist und welcher sie ihren Ursprung verdankt. 
In manchen Fällen sind allerdings einerseits die Vortheile für das öffentliche
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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