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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

490 
IV. Buch. Nachträge. 
ein. Selbstverständlich haben sich aber unter den Anhängern des Historismus 
wieder verschiedene, durch nicht unerhebliche Unterschiede getrennte Gruppirungen 
gebildet. So gibt es Mitglieder dieser Schule, welche den religiösen Stand 
punkt mehr hervortreten lassen, und andere, die demselben fern stehen. Aber 
auch ganz abgesehen vom religiösen Standpunkte, bestehen zwischen denjenigen, 
welche im weitesten Sinne als auf dem Boden der historischen Schule stehend 
bezeichnet werden können, beträchtliche Unterschiede. Manche Gelehrte, wie z. B. 
Karl Heinrich Rau, dessen Lehrbuch der politischen Oekonomie' so häufig 
von uns citirt wurde, betonen entschieden die Existenz bestimmter, auf der 
Natur des Menschen und der Sachgüter beruhender Gesetze 1 . 
Eine große Zahl von Schriftstellern und praktischen Social- und Wirt 
schaftspolitikern Deutschlands sieht hinwiederum den Staat als den mächtigen 
Förderer des Fortschritts auf allen Gebieten an und befürwortet eine überaus 
weit gehende Staatseinmischung in alle möglichen Dinge. Im October 1872 
gründete eine Anzahl von Gelehrten, Politikern und Freunden der wirtschaft 
lichen und socialen Wohlfahrt des Volkes zu Eisenach den .Verein für 
Socialpolitik'. Unter ihnen befanden sich W. Roscher, A. Wagner, 
G. Schmoller, Lujo Brentano u. a. Anfangs hatte man ein sehr 
gemäßigtes, sich der weitesten Zustimmung erfreuendes Programm. Man 
wollte an der Gewerbefreiheit, der Freizügigkeit, dem Lohnverhältnisse durch 
aus nicht rütteln und die Staatsintervention nur in den Fällen in Anspruch 
nehmen, in welchen allein durch sie etwas zu erreichen ist, wenn man auch 
mit den Arbeitern darin übereinstimmte, daß sie auf bessere Lebensverhältnisse 
Anspruch hätten. 
Aber mit der Zeit hat auch ein Theil der ursprünglich allein auf dein 
Boden dieser Bestrebungen stehenden Männer der Wissenschaft sich mehr und 
mehr einer Richtung zugeneigt, welche die Staatshilfe stark betont und der 
Staatseinmischung sehr günstig gestimmt ist. Deshalb kann es nicht in Er 
staunen setzen, daß für diejenigen Anhänger der neuen Schule — ihre Be 
deutung und ihr Einfluß sind nicht zu unterschätzen —, welche diese Intervention 
besonders stark betonten, die Benennung Katheder so ci alisten mit vollem 
Recht aufkam. Adolf Wagner 2 kann so recht als der Typus derselben 
gelten. Aber auch Schmoller vertritt neucstens sehr stark socialistisch angehauchte 
Ideen. Auf dem vorletzten in Wien abgehaltenen Tage des »Vereins für 
Socialpolitik' that er den folgenden Ausspruchs ,Jch sehe in dieser Bewegung 
' So z. B. Rau a. a. O. I (8. Aust. Leipzig u. Heidelberg 1868), # 10 u. H- 
2 Allgemeine oder theoretische Volkswirtschaftslehre. 2. Aufl. 
3 Am 28. September 1894 beim Schlüsse der Berathung über die Cartelle. 
Siehe die Wiener Abendblätter von diesem Tage, z. B. die betreffende Nummer des 
.Vaterland' und der,Neuen Freien Presse'.
	        

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Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
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