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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

492 
IV. Buch. Nachträge. 
zunächst über die im allgemeinen bei den Individuen anzutreffenden (Eigen 
schaften der menschlichen Seele vergewissern und aus diesen die Fundamental 
principien der politischen Oekonomie ableiten. Das ist ein unlängbar richtiger 
Standpunkt, und derselbe führt zu bedeutenden Resultaten, wenn die Anhänger 
des psychologischen modus procedendo die analytische Methode mit Feinheit 
und Genauigkeit anwenden. 
Auf den ersten Blick könnte es nun scheinen, daß die analytische Schule 
zur historischen in unaussöhnlichem Contraste stünde, und in der That hat es 
nicht an heftigen Zusammenstößen zwischen den Anhängern beider Richtungen 
gefehlt, namentlich etwa vor einem Jahrzehnt zur Zeit der bekannten Polemik 
zwischen G. Schmoller und K. Menger. Trotz alledem ist indessen der Gegen 
satz zwischen den beiden Richtungen kein unüberwindlicher. Die psychologische 
Schule geht ja nicht von der Betrachtung eines fictiven Menschen aus, wie 
es die Anhänger des wirtschaftlichen Liberalismus zur Zeit der höchsten Blüthe 
dieses Systems thaten, sondern von der Beobachtung des wirklichen Menschen, 
wie er sich im Laufe der Zeiten entwickelt hat; sodann leuchtet es natürlich 
auch ihren Anhängern ein, daß die Art und Weise, wie die einzelnen Menschen 
von den ihnen innewohnenden Seelenvermögen auf wirtschaftlichem Gebiete 
Gebrauch machen, nur durch Beobachtung der Erscheinungen des äußern Lebens 
erkannt werden kann. 
Es liegt also durchaus nichts Auffälliges darin, wenn man sich auf 
beiden Seiten immer geneigter zeigt, einer jeden der beiden Methoden ihr 
Recht zu geben und zu betonen, daß sich beide Arten des Vorgehens empfehlen 
und sich daher die Hand reichen und gegenseitig sich unterstützen müssen 
Demnach kann es auch nicht als unrichtig erscheinen, wenn man auch die 
analytische Methode, da sie gleichfalls den sich historisch entwickelnden Menschen 
zum Gegenstand ihrer Beobachtungen macht und die Analyse der Erscheinungen 
des wirtschaftlichen Lebens als wichtiges Hilfsmittel zur Erkenntniß der Nei 
gungen und Strebungen der verschiedenen Schichten der menschlichen Gesell 
schaft betrachtet, als eine in gewissem Sinne historische bezeichnet. 
Endlich haben wir unter den deutschen Gelehrten, welche wenigstens 
in gewisser Hinsicht auf dem Boden des Historismus stehen, noch Albert 
Sch äff le zu nennen. Er behauptet nur insofern eine besondere Stellung, 
als er sehr bestimmt die Existenz eines socialen Entwicklungsgesetzes an 
nimmt. Diese Entwicklung vollzieht sich nach ihm gerade so wie der Fort 
schritt in der organischen Welt, also infolge fortwährender Veränderungen, 
Anpassungen und Vererbungen und somit in Gestalt von Vorgängen, die 
» E. v. Böhm-Bawerk im Programm-Artikel der .Zeitschrift für Volks- 
Wirtschaft, Socialpolitik und Verwaltung' I. Bd., 1. Lieferung, S. 5.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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